FlyingWolves of Fantasy
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 [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht

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Marrow
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BeitragThema: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Sa Mai 05, 2012 10:14 am

Dear Wolves,

hier also die Startpost des HauptRPGs xD
Die Steckbriefübersicht findet ihr [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], ich wollte die Charas nicht alle in diese Startpost machen, da ich glaube, dass wir bald zu viele Charas haben, die gar nicht alle hier rein passen xD

Zum RPG:

Regeln^^:
 

Posting-Reihenfolge:
 

Aktuelle Situation:

WICHTIGES HEUTE: NAMENSZEREMONIE DER JUNGEN VON MEADOW
Wetter: Es ist die Morgendämmerung, die ersten Sonnenstrahlen bahnen sich langsam einen Weg über das Feuergebirge, die Luft ist leicht feucht, es wird ein angenehmer Frühlingstag mit ca. 17°C
Anstehendes: Die Jagd- und Grenzpatroullie muss eingeteilt werden und aufbrechen, die Mentoren müssen mit ihren Schülern trainieren, etc.



Marrow - Lager:


Marrow zuckte unwillig mit einem Ohr, als ein Tautropfen auf ihre Nase plitschte. Blinzelnd öffnete sie die müden Augen, stand auf und gähnte langgezogen, dann schüttelte sie erst den Kopf, dann ihr ganzes Fell. Die Flügel ließ sie eng am Körper liegen, die Felshöhle, in der sie schlief, war zu eng, als dass sie sie hätte ausstrecken können. Sie gähnte nocheinmal ausgiebig und blinzelte heftig, damit ihre Augen nicht gleich wieder zufielen. Dann trabte sie gemächlich durch den Efeuvorhang aus der Höhle heraus. Die Sonne schickte ihre ersten Strahlen über das Feuergebirge und erleuchtete den dunkelblauen Himmel, der sich langsam rötlich-orange färbte. "Guten Morgen!" sagte sie zu niemand bestimmten, öffnete die Flügel und genoss den sanften Wind, der ihre Federn umspielte. Als erstes sollte ich Jagdpatroullien einteilen, wir brauchen Futter - und die Grenze sollte auch jemand patroullieren. dachte sie, dann schloss sie unwillig ihre Augen, riss sie jedoch sofort wieder auf. Nicht einschlafen, Faulpelz! ermahnte sie sich selbst und schwang sich in die Luft. Bewegung sollte mich aufwecken. Sie grinste und flog einige Lupings, Schleifen und setzte dann zum Sturzflug an, vorbei an dem Plateauf, auf dem sich das Lager befand, hinunter zum Fluss, in den sie sich kopfüber stürtze. Das kalte Wasser empfing sie mit einem lauten Platschen und weckte ihre Lebensgeister. Sie schwamm an die Oberfläche, kletterte ans Ufer und schüttelte ihr Fell aus, dann kehrte sie mit einem breiten Grinsen ins Lager zurück und rief laut "Alle aufstehen, der Tag wartet auf uns!" sie lachte und sprang wieder in die Luft, um in Bewegung zu bleiben.

- die anderen Charas findet ihr im nächsten Post^^


Viel Spaß beim Play! <33


YS,
Marrow


_________________

Auszeit.

____________________________________________

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Zuletzt von Marrow am Mi Aug 08, 2012 9:19 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet (Grund : Posting-Reihenfolge ergänzt und die Regeln erweitert)
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Loner
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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Sa Mai 05, 2012 1:34 pm

Fear - Lager

Fear erwachte, als die Stimme ihrer Anführerin erklang und die Wände der Höhle wie ein Echo ihre Worte wiedergaben und verbreiteten. Langsam erhob sich die Heilerin und dehnte ihren Körper, um die von der Nacht etwas versteiften Glieder wieder geschmeidig zu machen. Ihre Schülerin lag wie immer noch in einer anderen Ecke der Höhle und schlief noch.
Lächelnd begab sich Fear zu den Kräutern. Wie jeden Morgen prüfte sie als aller erstes, ob noch von jedem einzelnen Kraut genügend vorhanden war. Falls nicht, ging sie meistens noch früh am Morgen los, um den Vorrat aufzufüllen. Manchmal schickte sie auch ihre Schülerin, doch oft brachte sie es nicht übers Herz, sie zu wecken.
Mancher schüttelte den Kopf über ihre penible Ordnung, doch Fear wollte auf alles vorbereitet sein, was sich im Nachhinein meistens dann doch auszahlte. Leider nur meistens.
Ausnahmsweise schienen tatsächlich alle Kräuter vorhanden zu sein. Fear schüttelte den Kopf. Ich dachte doch wirklich, gestern wäre zu wenig Löwenzahn da gewesen. Wahrscheinlich war ich doch zu müde nach dem anstrengenden Tag. Sowas sollte nicht wieder vorkommen. Erschreckt darüber, dass sie offensichtlich laut gedacht hatte, blickte Fear zu ihrer Schülerin hinüber. Doch, zum Glück, diese war nicht durch ihr lautes Reden geweckt worden.
So leise wie nur möglich verließ Fear die Höhle und wandte sich dem Kriegerbau zu. Von ihrer besten Freundin Echo wusste sie, dass es diese nicht störte, früh geweckt zu werden. Auf dem Weg kam sie an Marrow, der Anführerin, vorbei und nickte ihr kurz grüßend zu, richtete die Augen dann aber wieder sofort auf den Boden.
Wie auf Samtpfoten betrat sie den Bau und huschte zu Echo, die wie meistens am Rand neben Lya lag. Behutsam stupste sie die Freundin mit der Schnauze an und flüsterte ihr ein leises 'Wach auf' zu. Echo blinzelte. Guten Morgen. Wollen wir zusammen auf Patrouille gehen? Ich will doch sicherheitshalber noch ein paar Kräuter sammeln. Fears blaue Augen ruhten auf Echo.


Fyn - Lager

Als Fyn die Stimme seiner Mentorin vernahm, knurrte er nur unwillig und drehte sich auf die andere Seite. Für ihn gab es überhaupt keine Grund so früh aufzustehen. Gerade erst blinzelte die Sonne in den Schülerbau und er sollte schon nach draußen gehen und womöglich gleich trainieren? Nicht, das er das Training nicht mochte, aber Marrow war oft sehr streng und unnachgiebig und verstand nicht den kleinsten Spaß. Für Fyn war sie daher schlicht und einfach eine Spaßbremse. Das er sowas nicht über seine Anführerin denken sollte, war ihm dabei ziemlich egal. Er hatte seine Meinung - und die blieb so, egal welchen Rang jemand hatte. Und sowas Respektlosigkeit zu nennen, war ja nun wirklich übertrieben. Er hatte ja nichts gegen Marrow. Sie war nur eben eine Spaßbremse.
Erfolglos versuchte er wieder einzuschlafen, doch die Welt der Träume wollte ihn nicht wieder in ihr Paradies hineinlassen. So entschloss er sich, nachdem er eine Weile wachgelegen hatte, doch nach draußen zu gehen. Soleil, der momentan einzige Schüler, mit dem er im Bau lebte, war noch nicht aufgewacht. Dabei war der eigentlich laut Fyn ein ziemlich cooler Typ, sonniges Gemüt, jemand zum Spaß haben. Schon oft hatten die beiden zusammen geübt, was sie in ihren Unterrichtsstunden gelernt haben. Schnell huschte der Wolf kurz zu den Büschen neben dem Bau, schnappte sich einen langen, spitzen Stock, piekste Soleil dreimal fest in die Seite und rannte wieder nach draußen.
Dort warf wie üblich trotz des Verbotes zuerst einen Blick in den Anführerbau von Trance und zog den Kopf zurück, als der Anführer ihn anzublicken schien. Als nächstes inspizierte er den Kriegerbau und entdeckte sofort seine Schwester Fear und Echo. Schon wollte er ein lautes Guten Morgen rufen, als seine Schwester ihn entdeckte und den Kopf schüttelte. So begnügte er sich mit einer gezielt geworfenen Pfote voll Erde auf den Bauch von Echo und wuselte mit einem vergnügten Grinsen und verschmitzem Augenzwinkern wieder weg. Soetwas machte er wahnsinnig gerne. Ein Sonnenstrahl schien geradewegs auf einen gemütlichen Grasfleck in der Mitte des Lagers. Genussvoll begab sich Fyn dorthin, legte sich mitten ins nur noch ganz leicht feuchte Gras und begann, sich den Pelz zu putzen.
Nachdem er mit seinem Aussehen nach einer Weile zufrieden war, legte er den Kopf auf die Pfoten, schloss die Augen und begann zu träumen.


Loner - Lager

Auch Loner hatte das Rufen seiner Anführerin gehört. Er drehte die Ohren und vernahm aus der anderen Ecke des Baus die Stimme von Fear, der Heilerin. Wahrscheinlich war sie gerade dabei, ihre Freundin Echo zu wecken. Obwohl er noch nicht lange im Clan lebte, erkannte er schon sehr leicht die einzelnen Mitglieder des Schattenrudels. Aber das war nichts besonderes, schon immer waren ihm Namen und Gesichter leicht im Gedächtnis geblieben.
Doch da er die beiden nicht stören wollte, richtete er sich unmerklich auf und verließ den Bau, ohne auch nur einen Ton von ihrem Gespräch mitbekommen zu haben. Er fand, dass dies eine Verletzung der Privatsphäre der anderen darstellte und diese war Loner heilig. Tatsächlich hatte er beim Erkennen der Personen nur auf den Klang der Stimme und nicht auf das Gesagte geachtet.
Draußen spürte er die warmen Sonnenstrahlen auf seinem Pelz und gleichzeitig breitete sich in ihm ein ebenso warmes Gefühl aus. Er entdeckte Fyn, der offenbar auch gerade schlafend die Sonne genoss und setzte sich vor dem Kriegerbau. Kurz, aber ausreichend säuberte er sein Fell von Staub und Schmutz. Im Sonnenlicht schimmerte sein Fell noch goldener als sonst und er schüttelte seine Mähne, die ihm wie üblich jeden Morgen leicht ins Gesicht fiel und so sein Blickfeld einschränkte. Leider war dies nicht der einzige Nachteil, den ihm sein Löwenvater mit ins Leben gegeben hatte. Aber er sollte die Situation nicht schlechter machen, als sie war. Immerhin lebte er im Clan seiner Mutter. Es akzeptieren ihn zwar nicht sonderlich viele aufgrund seines Aussehens, aber die Anführer, besonders Trance, akzeptierten ihn. Das reichte erstmal.
Loner blickte in den Himmel hinauf und überlegte, was er nun mit dem Tag anfangen könnte. Die Wölfe im Rudel waren ihm noch fremd und mieden ihn eher, aber er war daran gewöhnt, alleine zu sein. Trotzdem schloss er sich meistens den Jagdrunden oder den Patrouillen an, um seinen guten Willen um Anschluss im Rudel zu zeigen.
So trabte er auf Marrow zu und lächelte sie an.
Guten Morgen, Marrow. Ich hoffe, Du hattest eine gute Nacht. Könnte ich vielleicht mit.. - er stockte kurz und überlegte rasch, wer noch im Kriegerbau schlief und entdeckte Silence vor dem Lager - Lya und Silence auf Morgenpatrouille gehen. Wir könnten unterwegs auch ein bisschen jagen. Wäre das in Ordnung?
Respektvoll blieb er vor der Anführerin stehen, um auf ihre Antwort zu warten, rief aber trotzdem schonmal nach Silence, der in der Nähe der großen Eiche stand und in die Ferne starrte.


Alaska - Lager
(wird editiert sobald Trance erscheint)

_________________

Wir ziehen weiter,
immer weiter,
bis der Mond die Sonne verführt,
bis der Himmel die Erde berührt.


Nichts bleibt mehr
wenn ich jetzt aufgeb'.
Nichts bleibt mehr
wenn ich diesen Weg nicht geh'.

Doch wo ein König ist, wird stets ein Henker sein.

Und nichts bleibt mehr
wenn ich weiter vor mir flieh'.
Nichts bleibt mehr
wenn ich diesen Kampf verlier'.

Weiter,
immer weiter,
bis der Mond die Sonne verführt
zu dem Orte,
wo der Himmel die Erde berührt.

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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Sa Mai 05, 2012 3:17 pm

Trance – Lager
Trance Blick ruhte auf einem unbestimmten Platz in seinem dämmerig-dunklem Lager. Es war wieder soweit, ein neuer Tag begann. Wieder war er gezwungen, aufzustehen. Musste die Maske der Stärke erneut aufsetzen und die Geborgenheit seines Schlafes zurücklassen. Kurz schloss er die Augen, Bilder von weiten, fast unendlich scheinenden Landschaften blitzen vor ihm auf, fast spürte er das wärmende Fell seiner Mutter an der Seite. Eine verblassende Erinnerung an seinen letzten Traum. Ein so süßer Hass vermischt mit Sehnsucht und Schmerz. Trance seufzte kurz, dann besann er sich seiner Pflichten.
Er musste der Anführer sein, den das Schattenrudel brauchte. Durfte keine Schwäche zeigen. Fast als wolle er überprüfen, ob Trance genau dies tat, streckte in diesem Moment Fyn seinen Kopf in den Anführerbau, nur, um im nächsten Moment schon wieder verschwunden zu sein. Nur kurz hatte der Blick aus Trance´s im Schatten so dunkelblau scheinenden Augen den bernsteinfarbenen Blick von Fyn getroffen. Sich einmal kurz das Fell schüttelnd stand er in einer einzigen, fließenden Bewegung auf. Dann verließ er seinen Bau, ließ die Wärme der Sicherheit hinter sich. Schon vorher, als er noch in seinem Bau in Gedanken versunken dasaß, hatte er Marrow´s Rufen wahrgenommen, doch nicht wirklich beachtet. Doch nun ging er kurz dort vorbei, wo sie, noch relativ flach, über den Boden flog und nickte ihr und denen, die in ihrer Nähe standen einmal als Begrüßung zu.
Dann begab er sich zu der Kinderstube, seine Schritte ruhig, während er sich in dem langsam erwachenden Lager umsah. Das Lager, in dem er nun schon so lange lebte, dessen Anführer er war und in dem er sich trotzdem so fremd fühlte. Kein Gefühl war in seinen Augen zu erkennen, er verdrängte es, denn er war nicht mehr der, der er früher gewesen war. Er ließ sich nicht von seinen Gefühlen leiten, nicht mehr. Er hatte Aufgaben zu erledigen, mit den Jungen von Meadow musste die Namenszeremonie abgehalten werden. Die offizielle Aufnahme in das Rudel. An der Seite ihrer Geschwister und Mutter. Etwas, das ihm selbst nie vergönnt gewesen war. Doch hätte er es denn überhaupt gewollt? Der Gedanke an seine Mutter rief keinerlei Vertrautheit in ihm wach, nur das vertraute, alles verbrennende Gefühl von Hass. Und ein Hauch von Sehnsucht.
Seine Gedanken abschüttelnd betrat Trance die Kinderstube, mit gewohnt leisen Schritten und sein Blick traf den von Alaska, eines der Jungen von Meadow. Gefesselt von ihren ungewöhnlichen, eisblauen Augen blieb er stehen und schaute sie einfach nur an. Eine merkwürdige Stille und Ruhe breitete sich in ihm aus.


Zuletzt von Raffa Caden Gray Croél am Di Mai 22, 2012 1:48 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Sa Mai 05, 2012 9:47 pm

Lya-Lager
Lya stellte ein Ohr auf ohne die Augen zu öffnen. Hatte sie da nicht ihren Namen gehört? Tausend Gedanken flogen durch ihren Kopf. Aber nein, seit sie hier war hatte sie noch keinen "Rückfall" gehabt, wie sie es nannte. Sie musste aufhören zu denken das alles gegen sie gerichtet war.
Neben sich spürte sie eher als das sie es hörte ein Gespräch. Warscheinlich war die Heilerin, Lya konnte sich den Namen einfach nicht merken, wieder einmal gekommen um mit Echo zu reden. Lya mochte Echo. Sie hatte noch nicht viel mit ihr geredet, aber es war immer ein beruhigendes Gefühl in ihrer Nähe zu schlafen. So leise wie möglich rappelte sie sich auf, flüsterte einen Gruß an Echo und die Heilerin und verließ dann den Bau ohne auf den Schwanz eines Schlafenden zu treten.
In der Sonne angekommen streckte sie sich erst einmal und spannte ihre ledrigen Flügel aus. Klappte sie jedoch schnell wieder zusammen und ließ ihren Blick durch das langsam erwachende Lager schweifen. Ein kleiner Schüler lag mit geschlossenen Augen da und genoss anscheinend die Sonne. Lya sah einen Anführer in der Kinderstube verschwinden und erinnerte sich daran, dass jemand gestern sagte das eine Namenszeremonie stattfinden wird. Lya fand das spannend. Sie selbst hatte nie eine gehabt, doch war immer gern dabei gewesen.
Da sah sie die Anführerin, wie hieß sie noch gleich? Ach ja, Marrow. Lya kannte den Geruch von jedem einzelnen im Rudel bereits, doch die Namen konnte und wollte sie sich noch nicht merken. Sobald man jemandem beim Namen kannte, fiel es schwerer denjenigen wieder zu verlassen.
Neben Marrow stand Loner, ihn konnte sie sich dank seiner Mähne gut merken. Und da war noch ein anderer Wolf der langsam auf die beiden zuging. Lya glaubte ihn schon einmal gerochen zu haben, doch seinen Namen kannte sie nicht.
Wärend sie ihren Gedanken nachhing, fiel ihr wieder ein weshalb sie aufgestanden war. Sie hatte ihren Namen gehört. In dem Moment trafen ihre ungleichen Augen auf die von Loner und es schien als würde er sie zu sich rufen. Unsicher ging sie auf die Anführerin und die anderen Beiden zu.Guten Morgen. sagte sie in die Runde und blieb in leichtem Abstand stehen.



Laika-Lager
Laika lag in der Nähe des Flusses und beobachtete die seichten Sonnenstrahlen wie sie auf der Oberfläche tanzten. Sie lag schon eine Weile hier, im Bau mit den anderen Kriegern hatte sie es irgendwann nicht mehr ausgehalten und in der Nacht ist sie aufgestanden und weggeflogen. Sie hatte nicht geschlafen, doch das machte nichts.
Jetzt hörte sie die ersten Stimmen aus dem Lager, also erhob sie sich und schüttelte die leichte Müdigkeit aus ihrem schwarzen Pelz. Dabei rasselte die Kette um ihren Hals leicht. Laika machte einen Schritt auf den Fluß zu, in größter Vorsicht damit sie nicht in das Wasser trat, und betrachtete ihr Spiegelbild. Sie fand sich nicht besonders schön, so unsymetrisch mit dem blinden und dem gesunden Auge, den ungleichen Flügeln und immernoch sah man deutlich die vier Narben auf ihrer linken Gesichtshälfte. Sie stammten aus dem letzten Kampf den sie hatte und sie hätte diese Narben nicht wenn ihr linkes Auge nicht blind wäre. Doch, wäre sie jetzt überhaupt hier wenn sie zwei gesunde Augen hätte? Sie schloß ihr rechtes und sah nur Schwärze. Seufzend ging sie rückwärts von dem Fluß zurück und schlug es wieder auf. Es dauerte eine Weile bis die Welt wieder Farbe annahm.
Es ist wohl besser wenn ich zurück fliege. dachte sie bei sich. Doch warscheinlich vermisste sie eh niemanden. Schwungvoll breitete sie ihre Flügel auf und erhob sich in die Luft. Als Welpen war ihr das immer schwer gefallen, zum einen wegen ihrer einseitigen Blindheit, zum anderen da sich ihre Flügel so unterschieden. Die Luft floß ganz anders um den Federflügel als um den ledrigen. Doch nun hatte sie kaum noch Schwirigkeiten damit.
Sie flog zurück zum Lager und landete in der Mitte, direkt neben Fyn. Laika legte ihre Flügel wieder an und trat ein Paar Schritte weg von dem Schüler.
Und nun? Sie hatte keinen Schüler mit dem sie trainieren konnte. Und sie wusste auch nicht ob die Anführer ihr zutrauten zu jagen oder Patroullie zu gehen. Sie war zweifellos dazu im Stande, doch war sie es gewohnt das man ihr das nicht glaubte. Und doch musste sie es versuchen und einfach fragen.
Sie sah sich suchend nach einem Anführer um, entdeckte aber nur Marrow. Doch diese sprach gerade mit ein paar Anderen. Also stellte sie sich in die Nähe und wartete.
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Marrow
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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Mo Mai 07, 2012 5:52 am

Marrow - Lager -> Trainingsplateau:

Guten Morgen, Loner! lächelte Marrow erfreut, Loner hatte einfach eine freundliche Art. Ja, ich habe gut geschlafen, danke. Klar könnt ihr auf Patroullie gehen, das ist eine gute Idee! Wollt ihr Laika vielleicht auch noch mitnehmen? Sie steht dadrüben wie...nun ja, wie bestellt und nicht abgeholt. Marrow grinste verschmitzt und nickte Loner zu, in der Hoffnung, er würde ihr verzeihen, dass sie ihn jetzt einfach stehen ließ - ihr Schüler Fyn wartete bereits. Sie lief mit schnellen Schritten auf ihn zu und stellte sich direkt vor ihn. Nun ja, er wartet nicht, er schläft. Sie musste erneut lächeln, dann schob sie ihr Gesicht ganz dicht an das seine. Buh. bluffte sie ihn an und setzte eine strenge Miene auf. Wer schläft denn da so seelenruhig? Es hätte dich jederzeit jemand angreifen können und du hättest es schlichtweg verschlafen. In ihrem Kopf erschien ein Bild und sie mühte sich ab, die Mundwinkel nicht nach oben zu ziehen. Wenn du aufgewacht bist, kannst du ja nachkommen, ich fliege schonmal vor zum Trainingsplateau. grinste sie, schwang sich in die Luft und flog mit kräftigen Flügelschlägen in Richtung Trainingsplateau. Ich hoffe, Trance nimmt es mir nicht übel, dass ich ihn mit der Namenszeremonie allein gelassen habe. dachte sie und schüttelte den Kopf über sich selbst - sie war in letzter Zeit definitiv zu verplant.

Soleil - Schülerbau:

Soleil jaulte auf, als ihn etwas Spitzes in die Seite stach und sprang auf, die Augen weit aufgerissen, bereit zum Kampf. Dann registrierte er, dass er im Schülerbau war, und dass das, was ihn in die Seite gepickst hatte, ein spitzer Stock gewesen war - vermutlich ein kleiner Streich von Fyn, dessen Schweif gerade aus Leil's Blickfeld verschwand. Scherzkeks. dachte er nur grinsend und überlegte, ob er Fyn hinterher rennen sollte, doch die Stimmen von Loner und Marrow, die von draußen in den Bau drangen, hielten ihn davon ab - direkt vor der Anführerin sollte man keine Schlägerei anfangen. Normalerweise würde er auch keine Schlägerei, oder eher Balgerei, anfangen, aber Fyn war einfach absolut cool und der optimale Freund zum spielend Trainieren. Als Marrows Stimme verklang, schob er sich schließlich doch aus dem Bau und sah Fyn auf dem Boden liegen und scheinbar schlafen. Marrow war scheinbar weggeflogen und Loner schien mit anderen Dingen beschäftigt; der ideale Moment. Grinsend schlich Leil sich von hinten an Fyn ran und pickste ihm mit dem Stock leicht in den Rücken. Aufwachen, Schlafmütze! Sein Grinsen wurde breiter, die Augen funkelten und er wartete lauernd darauf, dass Fyn sich erhob, um ihn dann von den Füßen werfen zu können; Sein Spieltrieb hatte eindeutig Überhand gewonnen.

Slay - Kriegerbau -> See:

Adrenalin raste durch seinen Körper, seine Krallen fuhren durch Fell, das Gebiss hatte er fest um den Nacken des Opfers geschlossen. Blut rann in sein Maul, hinterließ einen metallischen Nachgeschmack auf seiner Zunge, seine Augen glühten wie Feuer und er fühlte sich großartig: Nichts und niemand konnte ihn stoppen. Er biss noch ein wenig fester zu, mehr Blut lief in seinen Rachen, das Adrenalin schoss ihm durch die Adern wie loderndes Feuer, seine Tatzen konnten nicht innehalten, immer und immer wieder kratzen sie über den Rücken des Wolfes unter ihm, krazten und krazten. Es knackte laut, sein Opfer stieß einen markerschütternden, letzten Schrei aus und brach zusammen. Slay ließ ihn los und er lag schlaff und vollkommen regungslos da, den Rücken unnatürlich gestreckt, den Nacken verrenkt. Die glasigen Augen schauten klagen zu Slay auf, schrien ihre hilflose Wut gegen solch rücksichtslose Gewalt heraus, schleuderten ihm Vorwurf um Vorwurf entgegen. Wie konntest du nur? Hatte ich nicht auch ein Recht zu leben? Warum? Warum?! WARUM?!?! Slay's gerade noch starken Beine zitterten nun von der Überdosierung an Adrenalin, er verkrampfte sich und wankte unter dem Blick der wütenden Augen. Mörder! Mörder!! DU hättest den Tod verdient! DU!! Er brach mit einem hilflosen Schrei zusammen, zitterte wie ein häufchen Elend. Flach presste er sich auf die Erde, schaute verzweifelt in die Augen seines toten Gegenübers und wollte erklären, wollte sagen, warum er es getan hatte, wollte so viel und doch fand er kaum die richtigen Worte. Ich wollte das nicht, bitte glaub mir, ich wollte das nicht!! Ich...Ich...Ich hab doch nur... Tränen rannen über sein Gesicht und versickerten wie durchsichtiges Blut in seinem Fell. Bitte, glaub mir, ich hab das nicht gewollt, das ist...das ist doch...ich... Plötzlich erhob sich der Kadaver des toten Wolfes, die Gliedmaßen standen unnatürlich von ihm weg und er schien eher zu schweben als zu gehen; Knochen und Fleischfetzen hingen nun an ihm, statt dem einst so schönen Fell, und das Blut floss in Strömen aus ihm heraus, der Geruch von Verwesung und Tod umwehte ihn. Mit rot glühenden Augen und gebleckten Zähnen starrte er auf Slay hinunter, hinter ihm versammelten sich mehr und mehr tote Wölfe. Ihre Körper waren zerfetzt, zerfleischt und verwesen, Blut floss haltlos aus ihnen heraus und benetzte den ganzen Boden, ertränkte das Grün des Grases und färbt es grauenhaft rot. Ihre gierigen, rachsüchtigen Blicke hefteten an Slay, der sich hilflos zitternd zu Boden presste, wie ein verstörtes Junges, das seine Mutter verloren hatte und nun von einem Bären gefressen werden würde.Unsere Rache wird kommen. Sie lachten hämisch, bleckten die Zähne, Speichel vermischte sich mit Blut und tropfte zu Boden. Die Toten umringten Slay und traten von allen Seiten auf ihn zu, die Augen glühten von Gier nach Rache, trachten nach seinem Leben, wollten den rechtmäßigen Zoll für ihre Schmerzen. Schon spürte er die ersten Zähne in seinem Fell, er schrie und strampelte, dann schloss sich etwas um seine Kehle, er kreischte auf - und erwachte. Slay sprang auf, das Moos flog in Fetzen aus seinem Fell, die Krallen hakten sich fest in die Erde, die Augen waren weit aufgerissen wie bei einem Wahnsinnigen, die Lefezen hochgezogen und entblößten weiße, spitze Zähne. Er schwankte und taumelte ein paar hilflose Schritte nach vorn, nur langsam realisierte er die Umgebung und erkannte zwei Wölfinnen, eine davon lag am Boden und schien noch zu schlafen. Raus hier, raus hier, RAUS HIER! schrie es in ihm. Flieh, sie sind hinter dir her! Sie werden dich töten! FLIEH! Er preschte an den Wölfinnen vorbei nach draußen, spannte die Flügel und raste dem Himmel entgegen, die blutunterlaufenen Augen noch immer weit geöffnet. Seine Flügel schlugen hektisch und ungleichmäßig, einmal wäre er fast gestürtzt, doch er durfte nicht anhalten, durfte nicht stehen bleiben, sie würden ihn einholen. Er flog und flog, bis seine Augen zu sehr brannten, als dass er sie noch hätte offen halten können. Er schloss sie und stürtzte kopfüber in einen See, der sich in eisigen Wogen um ihn schloss.

Meadow - Kinderstube:

Langsam öffnete sie ihre Augen und spürte, dass ein Junges an ihrer Seite fehlte. Sie schrak auf, blickte sich um und entdeckte Alaska, die etwas abseits saß und zu einem Wolf hoch starrte, der wohl soeben den Bau betreten hatte. Es war Trance. Guten Morgen, Trance. sagte Meadow mit einem Lächeln, während sie sich dem Fell der beiden Jungen an ihrer Seite widmete. Erst die Ohren, dann der Kopf, Rücken und Seite. Guten Morgen, ihr Kleinen. wisperte sie, schob sie, als sie das Waschen beendet hatte, etwas zur Seite, so, dass sie noch auf dem weichem Moos lagen, und lief hinüber zu Alaska, um auch ihr Fell zu pflegen.

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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Di Mai 22, 2012 1:48 am

Silence - Vor dem Lager --> Lager

Erinnerungen durchströmten Silence, Bilder von blutbeflecktem Schnee. Das Gefühl von geraubter Freiheit, zerstörter Heimat. Zerstörtem Leben. Silence sah sich selbst durch die endlose Eiswüste laufen, kalter Wind in seinem Fell und seine Gedanken nur von Glück durchzogen. Er sehnte sich nach den ewigen Läufen und den Schnee unter seinen Füßen. Das wohlbekannte Wissen, dass es nie wieder so sein würde, sorgte dafür, dass diese Bilder zerbrachen. Sie fielen ihm zu Füßen, wie schon so oft. Noch einmal laufen, wirklich laufen. Ein einziges Mal frei sein. So wie früher. Ein Seufzen durchfuhr seinen Körper. Niemals kann die Vergangenheit zur Gegenwart werden. Doch ich muss leben, atmen.
Silence war nicht vollkommen traurig. War nicht vollkommen zerstört. Niemand, der die Hilfe anderer benötigte, damit seine Seele wieder heilt. Er hatte akzeptiert, dass er Schmerz empfinden musste. Hatte akzeptiert, dass sein Leben so verlaufen ist wie es ist. Es würde nichts ändern, nach dem Warum zu fragen, und darum fragte er nicht. Es würde nur Trauer und Wut hervorrufen. Er hat gelernt, alles zu verdrängen, nur die Sehnsucht wird immer bleiben. Weil niemand das Gefühl von unendlichem Glück und grenzenloser Freiheit jemals vergessen kann, wenn er es einmal spüren durfte. Als er seinen Namen hörte, drehte Silence sich um. Er hatte nicht mitbekommen, wie das Lager langsam erwacht war und verfluchte sich dafür. Sein Fell leuchtete leicht in den ungewohnt warmen Strahlen der Morgensonne, wirkte einen Moment lang wie reiner, weißer Schnee, während Silence sich mit wenigen, fließenden Schritten zu Loner begab. Noch sehend, wie Marrow davonflog, neigte er respektvoll den Kopf vor ihr. Dann begrüßte er Loner und Lya, die gerade dazutrat.




Echo – Lager

Ein leises, vertrautes Flüstern weckte Echo auf. Im ersten Moment, als sie die Augen aufschlug, wusste sie nicht genau, wo sie war. Noch lag das Gefühl von Schlaf über ihr, wunderbare, weiche Dunkelheit und die Freiheit, nichts entscheiden zu müssen. Keine schmerzhaften Gedanken quälten ihre Seele.
Erst einige Sekunden später nahm sie die Worte von Fear wahr.
Sie vertrieb die Müdigkeit aus ihren Augen und füllte sie mit Wärme, die sie für Fear empfand. Guten Morgen. Natürlich komme ich mit dir Kräuter sammeln, sehr gerne sogar. , antwortete Echo mit leiser, weicher Stimme, um die im Bau, die möglicherweise noch schliefen, nicht zu wecken.
Dass Slay an ihnen vorbei aus dem Kriegerbau gestürmt war, nahm sie nicht wirklich wahr, und auch, dass Fyn Sand auf Echo geworfen hatte, merkte diese erst, als sie langsam aufstand und ihre Flügel sachte ausbreitete, nur um sie kurz darauf wieder zusammenzufalten. Sich kurz schüttelnd befreite sich Echo von dem Sand, ein leichtes Lächeln im Gesicht. Sie kannte Fyn genauso wie Fear schon fast ihr ganzes Leben lang. Es war irgendwie beruhigend, jemanden so lange zu kenne. Genau in diesem Moment trat Lya, fast unmerklich grüßend, an ihnen vorbei und aus dem Bau. Guten Morgen, Lya., flüsterte Echo ihr viel zu leise hinterher, als das sie es hätte hören können. Echo sah der Wölfin, die sie so wenig kannte und deren äußerliche Hülle sie zu gerne durchdringen wollte, so wie es nun mal Echo´s Art war, kurz hinterher und einen Augenblick lang schweiften ihre Gedanken ab. Das dämmrige Licht in der Höhle ließ sie in die Tiefen ihrer Träume versinken, zog sie hinab in die Dunkelheit.
Doch noch bevor die typischen Gefühle aufkamen, vertrieb Echo mit einem Blinzeln die Finsternis und schaute erneut in die bekannte Umgebung, in der sie nach jeder Nacht aufwachte. Nein, nicht nach jeder Nacht. Nicht nach den Nächten, in denen sie kein Schlaf findet und ruhelos umherstreift, den Kopf mit zu vielen Gedanken gefüllt.
Echo richtete ihren Blick auf die unergründlich tiefblauen Augen von Fear, hielt sich daran fest und zog sich in die Wirklichkeit zurück. Sie wollte nicht weiter darüber nachdenken, nur vergessen. Und sie wusste, dass es ihr gelingen wird, so wie immer. Während Echo nun langsam voraus aus dem Bau ging, hauchte sie Fear leise zu: Wie war deine Nacht?




Scythe – Kinderstube --> Lager

Scythe träumte von nichts. Nur die Dunkelheit begleitete ihn durch den Schlaf, eine Dunkelheit, die ihn aufnahm und keine Gefühle oder Gedanken zuließ. Und genau aus diesem seligen Schlaf riss seine Mutter ihn, als ihre Zunge durch sein Fell fuhr.
Die typische, mütterliche Geste die ihm so verhasst war. Ein Zeichen von Nähe.
Außerdem spürte er die Anwesenheit eines weiteren Wolfes, nicht nur die von seinen Geschwistern und Meadow.
Ein tiefes Knurren stieg in seiner Kehle auf und er öffnete langsam seine tiefdunklen Augen.
Nur kurz musste er sich an die dämmrige Finsternis gewöhnen, dann sah er den Anführer, Trance, im Eingang der Kinderstube stehen. Bisher hatte er ihn nur einmal gesehen, doch sein Name wurde genannt und Scythe hatte sich ihn und auch den Geruch von Trance gut eingeprägt. Warum? Weil es ein anderer Geruch war als die, die Scythe täglich riechen musste. Er konnte die schwüle Finsternis in der Kinderstube nicht mehr ab und wollte sich endlich richtig bewegen, wollte raus.
Scythe spürte das vertraute, brennende Gefühl von Wut in sich aufkommen. Eben jene Wut verbrannte die letzten Reste der kühlenden Dunkelheit, die von seinem Schlaf noch in ihm verblieben war und sorgte dafür, dass die ganze vorherige Ruhe von ihm abfiel. Der Blick seiner dunklen Augen wanderte einmal kurz durch den Bau, streifte seinen noch schlafenden Bruder Reese, seine Mutter Meadow und blieb schließlich an seiner Schwester Alaska hängen. Nein, ich muss hier raus. Er wusste nur zu gut, dass sie die Kinderstube noch nicht verlassen durften, doch er hielt es nicht mehr aus, er musste alleine sein, sonst würde er durchdrehen. Die Gegenwart der anderen, sei es auch nur für so wenige Übergänge von Dunkelheit zu Licht gewesen, brachte ihn dazu, jemanden verletzten zu wollen. Das Knurren, dass noch immer den Tiefen seiner Kehle entwichen war unterdrückend hielt Scythe sich zurück und legte das Fell, dass er unbewusst gesträubt hatte, wieder an.
Nachdem sein Blick noch einmal zu Alaska gewandert war, stand Scythe auf und lief, nicht überstürzt sondern eher gezwungen ruhig, an Trance vorbei. Kurz traf sich sein Blick mit dem des Anführers, dann trat dieser zur Seite und Scythe verließ den Bau. Er spürte die Kraft, die in ihm war, und alles drängte ihn, schneller zu laufen, aber er konnte nicht. Er war noch zu jung, seine Muskeln nicht weit genug ausgebildet.
Scythe hatte nicht vor, wegzulaufen, er wollte einfach nur einmal hier, im normalen Lager, sein. Ohne die ganze Zeit seine Mutter um ihn herum zu haben. Nur kurz betrachtete er die Umgebung, die anderen Wölfe, dann wurde er langsamer, bis er schließlich nur noch ging und setzte sich neben einen Bau in den Schatten.




Joker – Lager

In der Dunkelheit der Schatten des Lagers verborgen, den Kopf leicht schräg gelegt und die leuchtend goldenen Augen halb geschlossen, damit ihr Glanz ihn nicht verriet, beobachtete Joker das Geschehen im Lager. Er sah die unterschiedlichen Wölfe, ihre Gefühlsregungen. Sie waren unwissend. Mit einer einzigen, geschmeidigen Bewegung stand der dunkle Wolf auf und trat einen Schritt zurück, noch bevor er Slay, der genau an der Stelle, wo Joker noch eben gesessen hat langlief, sehen konnte. Ein unbestimmbarer Ausdruck lag in Jokers Augen, während er dem aufgebrachten Wolf hinterherschaute. War es Wissen? Vielleicht ein Hauch von Dunkelheit und Kälte, die seine goldenen Augen dunkel aufleuchten ließen und es schien, als würde er sich amüsieren. Nachdem Joker mit seinem Blick kurz Silence, der zu Marrow, Loner und Lya ging, und danach dem jungen Scythe gefolgt war, blieben seine Augen an Laika hängen und mit Schritten, die kein einziges Geräusch verursachten, ging er zu ihr hin. Guten Morgen, Laika. , begrüßte er die Wölfin mit etwas leiser Stimme, in der fast unhörbar ein Hauch von Sarkasmus mitschwang. Joker sprach selten mit anderen Wölfen. Kaum einer nahm ihn wahr, kaum einer kannte ihn.



(Off: Tut mir leid, dass ich bei Joker so gefailt habe...aber er lässt sich so schwer spielen, weil man da salles, was er denkt und tut eigentlich nicht wirklich in Worte fassen kann o.O )
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Loner
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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Fr Jun 22, 2012 12:10 pm

(Off: Sry Leutz, dass ich erst jetzt schreibe, wahrscheinlich habe ich das ganze RPG aufgehalten, aber hatte zum Einen einiges zu tun und auch ein paar private Probleme, grade in letzter Zeit. Also verzeiht mir, ich bemühe mich ab jetzt, wirklich rechtzeitiger zu schreiben.)

Alaska - Lager
Er hat so schöne, leuchtend dunkelblaue Augen. Es wirkt fast wie das Meer oder wie ein Nachthimmel ohne Sterne. Ich glaube, ich habe noch nie soetwas gesehen. Es strahlt so eine Ruhe aus.
Einen Moment war Alaska ganz in den Augen ihres Anführers versunken.
Dann schüttelte sie unwillig den Kopf und wandte sich unter der Zunge ihrer Mutter. Jetzt stellt sie mich vor ihm als kleines, unbeholfenes Kind dar, dachte sie und vergaß ganz, dass sie ja auch noch ein solches war. Vorsichtig richtete sich Alaska auf und trat einen Schritt auf Trance, den Anführer, zu. Langsam und anmutig hob sie den Kopf und schaute geradewegs in seine Augen.
Guten Morgen, Trance.
Ihre Augen glänzten, während sie bescheiden wieder den Kopf senkte und abwartete. Dennoch vergaß sie nicht, spürte immernoch, wie die Augen des Anführers auf ihr ruhten, aber sie blickte nicht auf. Sie konnte warten. Trotzdem, seltsamerweise, kostete sie es Überwindung, nicht wieder aufzusehen. Aber sie wollte nicht frech, aufmüpfig oder respektlos wirken. So zeigte sie nach außen keine Regung, während sie innerlich vor Aufregung bebte und sie spürte, wie ihr Herz hart und in einem unregelmäßigen Abstanden schlug, wie ein gleitender Schmetterling, mit Flügeln aus Stein.
Leben ist nicht genug, Freiheit, Sonnenschein und eine kleine Blume gehören auch dazu. Das waren die Worte des Schmetterlings. Freiheit? Davon kann hier, eingesperrt zwischen den Regeln des Clans und der Zunge meiner Mutter keine Rede sein. Sonnenschein? Was nützt die helle Sonne, wenn das Herz voll von düsteren Regenwolken verhangen ist, dick und schwer, nur auf den Sturm, das Gewitter wartend? Und doch, diese kleine Blume.. eine Kornblume.. mit tiefblauen Blütenblättern.. eine Blume, die sich von ihrer Umwelt abhebt, die auffällt.. und dennoch nur eine Blume ist. Doch hast du sie dir erstmal vertraut gemacht und du hast sie dir gezähmt, dann ist es nicht mehr eine von vielen, sondern die eine. Denn man sieht nur mit dem Herzen den Unterschied, zwischener dieser einen besonderen Kornblume, der Blume des Schmetterlings - und den einsamen Blumen, derer sich niemand angenommen hat.
Und in ihr blühte eine ganze Kornblumenwiese, während sie schweigend wartete.

Fear - Lager -> Kräuterlichtung
Fear folgte ihrer Freundin. Schon wollte sie beginnen, von ihrer Nacht zu erzählen, als sie ein kleines Wesen neben dem Kriegerbau bemerkte. Sie drehte den Kopf ein wenig und erkannte eines der Jungen von Meadow. Dieses Junge.. es sollte die Kinderstube noch nicht verlassen. Es ist noch viel zu jung und ihm kann hier viel zu leicht etwas passieren. Ich werde es zurück bringen. Sie nickte Echo kurz zu. Warte hier bitte einen Moment, ich möchte das Junges dort vorne zu seiner Mutter bringen. Es ist nicht alt genug, um sich alleine im Lager aufzuhalten. Mit federnden Schritten begab sie sich neben das Junges, das ruhig da saß. Guten Morgen, Kleiner. Du bist doch Scythe, ein Junges von Meadow, richtig? Du solltest noch nicht alleine hier draußen sein. Genieß die geschützte Welt, das sichere Leben bei deiner Mutter, solange du noch kannst. Hier ist das raue, das wahre Leben, also freue dich an der Illusion, solange sie noch nicht zerstört wurde.
Traurig erinnerte sich Fear an ihre eigene Kindheit, die sehr früh ein Ende fand. Der Tod ihrer Mutter ließ sie schnell erwachsen werden, sie musste es, da sie verantwortlich für ihren Bruder war. Doch das musste dieses Junge nicht wissen. Sie wollte nur, dass es sicher war und ihm nichts passierte.
Ich werde dich zurückbringen, bis du stark genug bist. Du musst die Welt nicht gleich erobern. Bald bist du reif genug, um diese Welt zu betreten. Doch bisher ist es eine Welt, die dir verschlossen bleiben muss, damit du nicht darin untergehst.
Sanft nahm sie das Junge im Nacken und trug es vorsichtig zurück zur Kinderstube. Kurz davor setzte sie es ab und leckte ihm fürsorglich über die Brust. Dann stupste sie es mit der Nase in den Bau. Kurz blickte sie ihm nach. Es ist, als wäre es mein Junges. Doch ich habe keine Familie. Es gibt keinen Wolf, mit dem ich eine FAmilie gründen könnte. Der Clan, Fyn, Echo, Rioka, das ist meine Familie. Dennoch.. ich wünschte, ich hätte ein Junges, das ich beschützen könnte. Das mich brauchen würde. Doch ich hatte dieses Glück schon einmal, ich habe Fyn großgezogen. Und ich habe mich dafür entschieden, Heilerin zu werden. Selbst wenn es erlaubt ist, dass Heilerinnen Junge kriegen, es wird nicht gerne gesehen. Ich habe mein Leben gewählt.
Sie wandte sich ab und ging zurück zu Echo.
Langsam und lautlos liefen sie Seite an Seite durchs Lager, immer in Richtung Brombeerhecke, hinter der der Wald begann.
Meine Nacht.. Ich erinnere mich an nicht mehr viel. Ich muss irgendetwas seltsames geträumt haben. Es war alles dunkel um mich herum, doch ich konnte die Silhouette eines Wolfes erkennen. Er saß auf einem Felsen, ein stolzer und freier Kämpfer und weinte. Die Tränen, die leise zu Boden fielen, waren wie von Feuer angezündet, blutrot. Und dennoch waren sie wie Lichtblicke in dieser allumfassenden Düsternis. Schließlich färbte der Boden sich mehr und mehr rot, es schien ein Meer aus Blut zu sein. Immer näher kam es auf mich zu. Die ersten Wogen beobachtete ich stumm, doch die Kraft der Brandung des Meeres war unwiderstehlich. Doch sobald ich dieses zauberhafte 'Wasser' berühren konnte, gefror es und ich spürte nur noch, wie sich alles zusammenzog und die Finsternis mich überfiel, während in der Ferne der Wolf ein Klagelied anstimmte.
Fear schaute Echo an, in ihrem Blick lagen Sorge, Angst und Verwunderung. Sie war sich, obgleich sie schon eine Weile Heilerin im Clan war, immer sehr unsicher und traute den Träumen und Prophezeihungen, die sie erhielt, meistens nicht und verschwieg sie. Nur Echo, ihrer engsten Freundin, vertraute sie diese an.
Leise lachte die Heilerin. Nun gut, ich will dich nicht mit meinen Traumgeschichten langweilen oder verängstigen. Wahrscheinlich war es einfach nur ein Albtraum, obwohl es sich schauderhaft real angefühlt hat. Ich hoffe, du hast gut geschlafen.
Inzwischen hatten die beiden das Lager hinter sich gelassen und Fear schlug den Weg in Richtung der Kräuterlichtung ein, dem Ort im Wald, an dem die meisten wilden Kräuter wuchsen.
Dort ist der Löwenzahn. Hilfst du mir?

Fyn - Lager
Fyn hatte seine Mentorin schon lange näher kommen gehört, doch es nicht für nötig gehalten, darauf zu reagieren. Als sie schließlich versuchte, ihm einen Schrecken einzujagen, hob er nur amüsiert und fast ein wenig spöttisch die Augenbrauen und öffnete langsam die Augen.
Ihre weiteren Worte nahm er gar nicht wahr, sie rauschten an ihm vorbei und als er sie wegfliegen saß, ging er davon aus, dass er wohl endlich einmal einen Tag mit seeligem Nichtstun verbringen könnte. Das hatte er sich nun aber auch wirklich verdient!
Doch auch diesmal sollte ihn wieder jemand stören - es war Soleil, der spaßhaft versuchte, ihn anzugreifen.
Fyn, ein bisschen heißblütig und auf einmal deutlich wacher, sprang auf die Pfoten und knurrte den Schüler an. Pass auf, mit wem du dich her anlegst!
Wie immer, wenn er unausgeschlafen war, hatte er miese Laune, wenn er Wölfen wie Soleil begegnete und da kam es ihm gerade recht, wenn ein Kampf, wenn auch nur ein Schaukampf, ihm die Gelegenheit gab, sich zu behaupten.
Also federte er ein-, zweimal und sprang gezielt auf den Rücken des Katers, um ihn zu Boden zu drücken und sich mit den Krallen festzuhalten. Das Blut rauschte in seinen Ohren und er fühlte einfach nur noch die Lust des Kampfs.

Loner
Loner konnte der Anführerin gerade noch freundlich zu nicken, als diese schon verschwunden war. Sonderlich viel scheint ihr ja nicht an den Gesprächen mit den Wölfen und der Organisation des Clans zu liegen, dachte Loner bei sich und wandte sich an die anderen. Guten Morgen, ihr beiden.
Wieder lächelte er. Marrow hat ja sehr viel zu tun, daher werden wir die Morgenpatrouille übernehmen, ist das in Ordnung für euch? Vielleicht jagen wir unterwegs auch noch etwas. Der Frischbeutehaufen ist schon wieder ziemlich leer. Ich würde vorschlagen, dass wir westlich des Lagers beginnen und zuerst in Richtung des großen Sees patrouillieren. Dort können wir bestimmt einige Fische erwischen und es treiben sich im Unterholz des Waldes auch immer viele Kaninchen herum.
Er zögerte einen Moment.
Dann wandte er sich in Laikas Richtung.
Morgen, Laika. Hattest du eine gute Nacht? Wenn du Lust hast, kannst du dich ja unserer Patrouille anschließen, Silence, Lya und ich hatten gerade vor, zu gehen. Wenn du magst, komm' doch mit.
Als er den Blick nochmal ein wenig schweifen lies, entdeckte er noch einen weiteren Wolf in der Nähe. Sein Name war Joker oder zumindest so etwas in diese Richtung, erinnerte sich Loner. Doch in dessen Gesicht stand so viel Ablehnung und solch ein abwehrender Gesichtsausdruck, dass Loner ihn nicht fragte, ob er sich nicht auch ihnen anschließen wollte. Zudem, rechtfertigte er sich in Gedanken, wäre es auch unklug, keine Wölfe im Lager zu lassen..

_________________

Wir ziehen weiter,
immer weiter,
bis der Mond die Sonne verführt,
bis der Himmel die Erde berührt.


Nichts bleibt mehr
wenn ich jetzt aufgeb'.
Nichts bleibt mehr
wenn ich diesen Weg nicht geh'.

Doch wo ein König ist, wird stets ein Henker sein.

Und nichts bleibt mehr
wenn ich weiter vor mir flieh'.
Nichts bleibt mehr
wenn ich diesen Kampf verlier'.

Weiter,
immer weiter,
bis der Mond die Sonne verführt
zu dem Orte,
wo der Himmel die Erde berührt.

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Greed
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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Sa Jun 23, 2012 9:19 am

Lya
Schüchtern lächelte sie Loner zu. Dann sollten wir mal aufbrechen. sie vermied Augenkontakt und starrte zu Boden. Als sich niemand rührte, machte sie ein Paar Schritte auf den Ausgang zu. Erwartungsvolle Zurückhaltung lag in ihren Blick als sie die anderen Wölfe musterte.


Laika
Laika erschrak nicht als der fremde Wolf sie ansprach. Doch sie konnte ihn nicht sehen. Joker stand auf der Seite, auf der sie blind war. Doch sie spürte seine Anwesenheit. Ihr Atem blieb ruhig und kontrolliert, auch wenn sie innerlich ausrastete. Die nähe zu so vielen anderen Wölfen machte sie rasend. Doch sie ließ sich nichts anmerken. Ihr Puls ging gleichmäßig.
Ohne ihren Kopf so zu drehen das sie den anderen ansehen konnte, sagte sie monoton Morgen Honigblick. so leise das sie es selbst kaum hörte. Doch sie wusste er würde ihre Worte wahr nehmen. Der Spitzname war ihr aus versehen herausgerutscht. Doch es passte. Auch wenn er sie bemühte seine Augen zu verbergen, selbst durch die schwärze, die Laika auf ihrem blinden Auge wahr nahm, blitzte es dort wo seine Augen sein mussten ein wenig heller( was sonst nie der fall war.) Außerdem spürte sie seinen Blick auf sich und fühlte sich unwohl, er fühlte sie klebrig und süß zugleich an. Angenehm unangenehm. Sie hasste es wenn man sie ansah und doch war sein Blick anders..
Dann nickte sie Loner zu und murmelte etwas grimmig Klar... ich komme mit.
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Marrow
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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Sa Jun 23, 2012 11:48 pm

Marrow - Luft -> Lager:

Marrow verlangsamte ihre Flügelschläge und drehte einen kleinen Kreis, um zurück auf's Lager sehen zu können. Wo bleibt er denn? Nya, vielleicht hat er keine Lust zum Training zu kommen - oder er hat mich gar nicht erst gehört. Sie schmunzelte und flog weiterhin langsame Kreise, während sie überlegte, was sie tun sollte. Eigentlich sollte ich zurück zum Lager fliegen und ihn zum Training schleifen, sowas erwartet man von einem Mentor. Na gut, dann eben mit sanfter Gewalt. Sie lächelte, dann setzte sie ein neutrales Gesicht auf und flog mit relativ schnellen Flügelschlägen zurück zum Lager. Immerhin bleibe ich in Bewegung. tröstete sie sich und landete, während ihr Blick suchend durchs Lager glitt und Fyn schnell entdeckte. Er kämpfte offenbar gerade mit Soleil, einem etwas jüngeren Wolf. Fyn hatte einen sehr guten Angriff gestartet, indem er auf den Rücken von Soleil gesprungen war. Wollen wir doch mal sehen, wie er sich so schlägt, Soleil ist zwar etwas jünger, aber die paar Monde hin oder her schlagen es nicht raus. dachte Marrow, blieb still sitzen und beobachtete die beiden raufenden Schüler.

Soleil - Lager:

Verdammt! grollte der junge Wolf, als Fyn unvermittelt auf seinem Rücken landete. Er war einfach zu schnell, aber Soleil würde nicht einfach so aufgeben. Die vom vielen Rennen gestärkten Beinmuskeln spannten sich an und er stämmte sich und Fyn hoch, warf sich dann zur Seite um Fyn abschütteln zu können und sprang zwei Schritte zurück. Dann knurrte er spielerisch drohend und faltete die Flügel eng an den Körper, um so wenig Luftwiderstand wie möglich zu haben; Er sprang zur Seite und rannte auf Fyn zu, um ihn in der Seite zu treffen und umwerfen zu können.

Slay - See:

Das eisige Wasser um ihn betäubte jeden Muskel, durchnässte sein Fell, verengte die Adern und ließ jedes Gefühl erfrieren. Dankbar tauchte er, glitt durch das Wasser und genoss das Gefühl, nichts zu fühlen. Selbst, als ihm die Atemluft zu knapp wurde, blieb er unter Wasser, er wusste: Wenn er auftauchte, würde alles wieder auftauen und die Gefühle zurückkehren, also blieb er lieber im eisigen Nass. Seine Schwimmbewegungen wurden langsamer und er begann tiefer zu sinken, schloss die Augen und verlor sich in der Kälte. Er spürte wie ihm schwummrig wurde und wollte einfach nur unter Wasser bleiben, doch eine Stimme in ihm drängte ihn, zurück zur Oberfläche zu schwimmen. Der Clan brauchte Krieger. Er durfte nicht einfach weggehen, ertrinken. Das funkionierte nicht. Außerdem war es feige, nicht im Kampf zu sterben. Er riss die Augen auf und das salzige Nass brannte wie Feuer in ihnen. Er würde nicht als Feigling sterben. Egal als was, aber verdammt nochmal nicht als Feigling! Er schöpfte den letzten Rest Kraft aus seinem Körper, schwamm zurück zur Oberfläche und kämpfte sich durch das Wasser, nun zitternd und frierend. Die Luft erschien außerordentlich warm, fast heiß und ließ in ihm seinen Kampfgeist erwachen. Zitternd wie ein Häufchen Elend kam er am Ufer an, kletterte aus dem Wasser und blieb völlig erschöpft auf der von der Sonne erwärmten Erde liegen.

Meadow - Kinderstube:

Meadow bemerkte, wie sich Alaska leicht dagegen sträubte, geputzt zu werden, und zog sich zurück, um ihr eine Chance zu geben, Trance, den Anführer und somit eine sehr wichtiger Rüde im Rudel, kennen zu lernen. Sie beobachtete, wie Alaska einen Schritt auf ihn zu trat und beschloss, dass sie den beiden ein wenig Privatspähre gönnen würde, obwohl ihr allein beim Gedanken, ihre kleine Tochter unbeobachtet zu lassen, unwohl wurde. Aber Trance ist ja da, er wird schon auf sie acht geben. dachte sie munter und drehte sich um, um nach Scythe und Reese zu sehen. Scythe schien verschwunden, vielleicht ausgebüchst, doch gerade als sie nach draußen Rennen wollte, um nach ihm zu hören, nahm sie die melanchonische Stimme von Fear wahr, die offenbar mit Scythe sprach und ihn zurück in die Kinderstube schickte. Erleichtert wandte sie sich Reese zu, putzte sie nocheinmal ausgiebig und setzte sich dann etwas abseits, um den Überblick zu behalten. Schon bald entglitt ihr die Verbindung zur Realität und sie träumte von Zeiten, in denen sie einen Gefährten hatte, der sie liebte und sich um sie kümmerte. Sehnsucht stand bei dieser Erinnerung in ihren Augen, und sie konzentrierte sich einzig und allein auf das Gefühl, in seiner Nähe geborgen zu sein, fast schien es ihr, als wäre er hier und würde schützend neben ihr stehen, ihr ab und zu beruhigend über das Ohr lecken und sie hin und wieder zu necken, in dem er sanft in ihr Ohr biss.

EDIT: Meadow ist da ;D

LG Marrow



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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Mi Aug 08, 2012 1:45 am

Trance - Kinderstube
Eisblaue Augen, Erinnerung an Freiheit, die endlose Eiswüste vor ihm. Weißer Schnee, so kalt, so wunderschön. Dann Schmerz, der Blick seiner Mutter traf ein letztes Mal den seinen, so viel Wärme lag in ihren eisigen, blauen Augen. Bilder, die Trance schon so lange verfolgten, der gleiche Traum wie so oft. Doch diesmal war etwas anders, dieses Mal ließ irgendetwas Trance Blick zum Himmel gleiten, zu dem eisblauen, strahlenden Himmel. Unglaublich klar, weit und offen lag er vor Trance, breitete sich über ihm aus wie eine schützende Decke, und doch stahl sie ihm nichts von seiner so dürftigen Freiheit. Sie ließ ihn fliegen. Wirklich fliegen, ein Hauch von Freiheit durchströmte ihn, sie fühlte sich näher an als jemals zuvor, sie war erreichbar. Er könnte frei sein. Musste nur loslassen, loslassen und fliegen. Trance schloss die Augen, nur einen Moment lang, er musste Alaska und ihre strahlenden Augen aus dem Kopf bekommen. Das Gefühl von Freiheit verließ ihn wieder und die üblichen Schuldgefühle kehrten zurück. Er hatte es nicht verdient, frei zu sein, wo alle anderen sterben mussten. Wegen ihm. Er konnte nicht frei sein, denn er musste Verantwortung übernehmen. Sein Blick glitt zu Meadow. Guten Morgen, Meadow., sagte Trance mit fast emotionsloser, und doch starker, fester Stimme. Ich hoffe, deine Jungen sind bereit? In diesem Moment wurde Scythe von Fear sanft zurück in die Kinderstube gestoßen.


Silence – Lager
Sein winterblauer Blick glitt über die Wölfe, die dieser Patrouille nun beiwohnen sollten. Irgendwie ein merkwürdiger Haufen. Da war Loner, der so stark und zuversichtlich zu sein schien. Lya, die kaum einer richtig kannte, und Laika. Laika, die irgendwie voller Wut zu sein schien, und doch zu verschlossen, um etwas von sich zu zeigen. Er verspürte eine Art von Respekt für diese Wölfe, für sie alle. Silence musste beinah ein Lächeln unterdrücken, denn er wusste, er war ähnlich. Er redete nicht gerne über sich oder seine Vergangenheit. Alle, bei denen er gelernt hatte, zu vertrauen, waren von ihm gegangen. So war es schon immer gewesen. Anfangs hatte er es noch für tragische Zufälle gehalten, doch es waren zu viele, die ihm am Herzen lagen und gegangen sind. Es musste an ihm gelegen haben. Er hat zu viele Fehler gemacht, Fehler, die nicht zu verzeihen sind. Daher hatte er lernen müssen, anders zu sein, und er hatte es gelernt. Wenn es niemanden gab, der ihm nahestand, gab es keinen, der ihn verletzen konnte und auch keinen, den er zum Gehen bringen könnte. Es war besser so. Silence kam damit zurecht. Er lebte. Vielleicht war es nicht das Leben, das in seinen Träumen wieder und wieder erschien und ihn mit Sehnsucht erfüllte, doch es war ein Leben. Und er sollte dankbar dafür sein, denn er hatte es nicht verdient.
Langsam in die Wirklichkeit zurückfindend sah Silence Lya nach und setzte sich dann auch selbst in Bewegung, während er sagte: Ich bin bereit. Keiner von uns ist von Geburt an in diesem Rudel. Wir alle kamen erst später dazu…


Echo – Lager --> Kräuterlichtung
Echo sah schweigend zu, wie Fear Scythe zurück in die Kinderstube trug. Für einen kurzen Moment lang sah sie die Trauer in den Augen ihrer besten Freundin und wünschte sich, sie könnte den Schmerz von ihr nehmen. Fear verdiente keinen Schmerz, sie verdiente ein glückliches Leben voller Hoffnungen und Träume. Jemand wie sie, eine so wunderbare Heilerin, die selbst nicht merkte, wie toll sie war, sollte nicht von den Schatten des Leidens durchdrungen sein. Und doch schwieg Echo, als Fear wieder zu ihr trat. Sie wollte sie nicht bedrängen, wollte nicht die letzten Reste von Privatsphäre zerstören, die man in diesem Rudel noch haben konnte. Wenn Fear dazu bereit war, würde sie mit Echo darüber reden. Bis dahin würde Echo warten und alles, was ihr möglich ist, tun, dass Fear ihre Last nicht alleine tragen muss. Während Fear ihr also auf dem Weg zur Kräuterlichtung von ihrem Traum erzählte, hörte Echo still zu. Du weißt doch, dass du mich nicht langweilst, wenn du mir von deinen Träumen erzählst, sagte sie dann, nachdem die Heilerin fertig war. Es war gut, dass du mir davon erzählt hast, mach dir keine Sorgen, dass es mich verängstigen könnte. Ich glaube nicht, dass es einfach nur ein Alptraum gewesen ist, dafür besitzt der Traum zu viele Dinge, die man als Zeichen interpretieren könnte. Doch leider weiß ich auch nicht, wie er zu deuten ist…es ist beunruhigend, nicht zu wissen, was hinter deinen Bildern steckt…aber mach dir darüber nicht zu viele Gedanken, ich glaube, dass, wenn die Zeit gekommen ist, du den Traum verstehen wirst. Du bist eine großartige Heilerin, du solltest nicht so an dir zweifeln. , sprach Echo mit sanfter Stimme, während sie Fear bei den letzten Worten mitfühlend in die Augen sah. Dann ging sie auf den Löwenzahn zu, auf den Fear gedeutet hatte.


Joker – Lager
Joker lächelte leicht über die Reaktion von Laika. Honigblick? Der Spitzname hatte ihn überrascht. Mit den Augen den Bewegungen der natürlichen Schatten folgend, prägte er sich ein, welche Schritte er setzen musste, um unauffällig zu bleiben. Doch er entschied sich anders. Den strahlend goldenen Blick hebend, blickte er gradewegs in Loner’s Augen. Viel Erfolg, Loner., sagte er mit undeutbarer Stimme. Dann glitten seine Augen zu Lya, betrachteten ihren Ausdruck, ihre Haltung. Interessant…


Scythe – Kinderstube
Knurren bildete sich in ihm, während Fear zu ihm sprach und ihn dann zurück in die so bekannte Kinderstube trug. Sofort umfing ihn die schwüle, von Gerüchen durchdrängte Luft und der wohlbekannte Hass kam in ihm auf. Eine sichere Welt, geschütztes Leben? Wie kann ich mich sicher fühlen, wenn es mein eigener Hass ist, dem ich nicht trauen kann? Im ersten Moment, als er die Wölfin, die die Heilerin sein musste, erblickt hatte, hatte er fast so etwas wie Vertrauen zu ihr empfunden, da war etwas in ihren Augen und in ihrem Gang gewesen, das ihm gezeigt hatte, dass sie anders war. Und dann hatten ihre Worte seine Illusion zerstört. Nein, er wollte nicht in einer falschen Welt leben, in der nichts wahr ist. Wie soll er an den Träumen festhalten, wenn die Wut ihm zeigt, dass nichts davon wahr ist? Er wollte niemand sein, der sich mit Masken zufrieden gab, nur weil es leichter war. Das konnte er nicht. Diese verdammten Lügen und die gespielte Freundlichkeit, die ihn umgaben, die mütterliche Liebe, die Nähe, all das schürte nur die brennende Wut in Scythe. Er wollte keinen, der ihn beschützt. Woher die Wut kam? Das wusste Scythe nicht, sie war schon immer in ihm gewesen, in der kurzen Zeit, in der er bisher lebte. Sie begleitete ihn durch seine Träume, durch seine Tage, war ein ständiger Begleiter. Es war, als würde alles in ihm brennen. Nur die Leere konnte das Feuer löschen und ihm etwas Ruhe verschaffen. Doch wie konnte er Leere empfinden, wenn da so viel um ihn herum war, was das Feuer zum brennen brachte? Scythe‘ dunkle Augen schweiften über seine Mutter und seinen Bruder Reese, der noch immer selig schlief, zu Alaska und Trance. Seine Schwester war die Einzige, die sein Inneres etwas kühlte, wie ein Hauch von Eis, ein bisschen Linderung, dass sich über seine flammenden Wunden legte.
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Loner
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BeitragThema: Re: [1. HauptRPG] Flying Wolves - Die Flucht   Mo Aug 13, 2012 8:41 am

Lager - Fyn

Leichtfüßig wartete Fyn ab und pure Freude füllte ihn aus, als er in Kampfstellung Soleil dabei beobachtete, wie er auf ihn zu rannte. Schon wollte er frontal auf den anderen Schüler zustürmen um seine Attacke mit einer Offensive zu begegnen, als ihm plötzlich eine Idee kam.
Wechselhaft, wie er war, beschloss er, auszuprobieren, wie weit er mit dieser anderen Taktik kommen würde. Spöttisch verzogen sich seine Mundwinkel. Soleil würde es nie einfallen, so zu parieren, wie er es nun tun würde.
Gelassen wartete Fyn ab. Er war felsenfest davon überzeugt, in diesem Kampf der Stärkere zu sein und so begann er, seine angespannten Muskeln zu entspannen. Das war nichts, bei dem er sonderlich viel zu befürchten hatte, er musste nicht hundert Prozent geben.
Leicht lächelte er.
Als Soleil ausholte, um ihn mit einem gezielten Schlag in die Seite zu treffen, sprang Fyn ab, erhob sich über Soleil in die Luft und rollte sich auf der anderen Seite geschickt ab.
Kaum Zeit zum Luftholen nahm er sich, als er direkt wieder aufsprang und den Jüngeren zu Boden warf.
Nicht so, dass es verletzend wäre, aber doch bestimmt, stellte er die Vorderpfoten auf die Brust von Soleil und bellte fröhlich.
Ich habe gewonnen! Glücklich hob er den Kopf und seine Augen glänzten unübersehbar. Dennoch ließ er nach einem Moment des Triumphs von Soleil ab und half ihm beim Aufstehen. Gönnerhaft stupste er ihn in die Seite. Du warst nicht schlecht! Wenn du willst, können wir bei Gelegenheit gerne nochmal kämpfen.
Auch wenn es nur ein kleiner Kampf gegen einen anderen, sogar noch jüngeren Schüler gewesen war, Fyn war stolz darauf, diese Herausforderung bestanden zu haben.

Fear - Lichtung bei Echo
Als Fear Echos leise Stimme hörte, beruhigte sie sich etwas. Das Erzählen des Traumes hatte die Erinnerung wachgerufen, es war, als hätte sie es ein zweites Mal durchlebt. Unauffällig schüttelte sie sich und begann, den Löwenzahn zu rupfend. Schweigend. Sie war Echo dankbar dafür, dass diese sich bemühte, aber sie wusste selbst eben noch eine Spur besser, was sie war. Und was sie niemals sein würde. Auf einmal spürte Fear wieder den Druck, der auf ihr lastete, dieses tiefe, unstillbare Bedürfnis nach Perfektion und sie spürte, wie alles wiederkehrte. Das Gefühl von Freiheit, dass sie so schätzen gelernt hatte, das Gefühl von Freundschaft, dass ihr so wichtig geworden war, das Gefühl von Glücklich sein, einfachem Glücklich sein und diesem Bedürfnis zu Leben. Alles verschwamm vor ihren Augen und sie nahm rasch ein Maul voll Löwenzahn. Nicht darüber nachdenken, beschwor Fear sich selbst. Es ging dir so lange gut, so viele Fortschritte. Nur, weil der Alltag wiederkehrt, lass dieses besondere Gefühl in dir, das Gefühl dich zu mögen, nicht nehmen. Niemand kann dir das je wieder nehmen. Denn tief in dir ist der Wille zu leben. Sie hob den Kopf. Ich gehe schon einmal zurück ins Lager und danach werde ich vielleicht ein wenig jagen oder so. Danke für deine Hilfe, aber ich denke, ich komme doch alleine klar. Mit ein paar raschen Sprüngen verschwand Fear zwischen den Bäumen.

/Rest wird später editiert

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Wir ziehen weiter,
immer weiter,
bis der Mond die Sonne verführt,
bis der Himmel die Erde berührt.


Nichts bleibt mehr
wenn ich jetzt aufgeb'.
Nichts bleibt mehr
wenn ich diesen Weg nicht geh'.

Doch wo ein König ist, wird stets ein Henker sein.

Und nichts bleibt mehr
wenn ich weiter vor mir flieh'.
Nichts bleibt mehr
wenn ich diesen Kampf verlier'.

Weiter,
immer weiter,
bis der Mond die Sonne verführt
zu dem Orte,
wo der Himmel die Erde berührt.

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