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 Flying Wolves - Die Flucht

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Shimari
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Sa Jan 22, 2011 9:27 am

Kinderstube- Ajuna

Ajuna öffnete die Augen uns setzte sich auf. Dann stand sie auf und ging nach drausen. Sie breitete ihre Flügel aus und flog los. Sie mochte das Gefühl, wenn der Wind durch ihre Flügel und ihr Fell strich.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   So Jan 23, 2011 4:50 am

Trainingsplateau - Fion
Vollkommen verwirrt starrte Fion seine Mentorin an. So hatte er sich das nicht vorgestellt. Er wollte zwar schon sehr gerne öfters mit Kija trainieren, damit sie vielleicht auch dafür sorgen könnte, dass er schneller ein Krieger wird, aber nicht mehr Marrows Schüler sein? Dafür machte es ihm doch viel zu viel Spaß mit Marrow zu streiten. Wütend schaute er Kija hinterher. Wenn Blicke töten könnten... Schließlich wandte er sich Marrow zu. Seine Augen glühten vor Zorn. WARUM IST SIE JETZT MEINE MENTORIN?! WARUM HABT IHR DAS OHNE MICH BESCHLOSSEN? ICH WILL DAS NICHT! Er grinste. Es macht doch viel mehr Spaß mit dir zu streiten! In diesem Moment merkte Fion plötzlich, dass Marrow, so sehr er sie auch manchmal hasste, ihm doch viel bedeutete und für ihn zu einer Art Mutterersatz geworden war. Er schüttelte den Kopf, um diese Gedanken zu vertreiben und schaute Marrow in die Augen. Ich möchte dich gerne als Mentorin behalten. Und es tut mir leid, dass der Maulwurfshügel zerstört ist. Ich werde versuchen, mich zu beherrschen. Aber gib mich nicht weg. Ein seltsam flehender Ausdruck erfüllte Fions Gesicht und eine ihm bisher unbekannte Angst machte sich in ihm breit. Ich will nicht das sie mich an Kija abschiebt. Ich mag Kija zwar, aber lieber als Freundin und nicht als Mentorin und damit als Vorgesetzte quasi. Ich werde mich anstrengen, ein besserer Schüler zu sein, auf den Marrow stolz sein kann. Ich verspreche es. Aber trotzdem werde ich mir selbst treu bleiben. Fion lächelte.


Trainingsplateau - Timo
Überrascht fuhr Timo in die Höhe, als plötzlich Cera nicht mehr auf ihr lag. Sie schaute in den Himmel und entdeckte Sen, Ceras Mentor. Er rief ihr zu: Timo, wehr dich! Wut stieg in Timo hoch, weil dieser Sen sie wie eine Schülerin behandelte und außerdem ihr einfach Cera wegnahm. Das ist wirklich ungerecht von ihm... Ich weiß, dass Cera eigentlich seine Schülerin ist, aber heute wollte ich mit ihr trainieren und jetzt mischt er sich einfach ein! Ich bin so unwichtig und nutzlos für das Rudel. Ich habe keine Schülerin, die ich ausbilden kann und es gab auch in der letzten Zeit keine Kämpfe, bei denen ich hätte zeigen können, dass ich gut bin. Und richtige Freunde habe ich auch nicht hier. Die meisten respektieren mich, aber wer verbringt schon Zeit mit mir? Die meisten Krieger sind alle mit ihren Schülern beschäftigt.. Traurig beobachtete Timo Sen und Cera, wie sie kämpften und sehr viel Spaß zu haben schienen. Ein schmerzhafter Stich fuhr ihr ins Herz, und aus einem Stich wurden viele. Sie berührte die Narbe an ihrem Vorderbein, als würde sie ihr Kraft geben. In Gedanken erinnerte sie sich an ihre Vergangenheit, an Julièn. Plötzlich wurde sie von einer seltsamen Wut ergriffen, in einer Heftigkeit, die sie bisher nicht von sich gekannt hatte. Sie sprang hoch und flog auf Sen zu, packte ihn im Nacken und schleuderte ihn zu Boden. Mühsam sich beherrschend knurrte Timo Sen an: Was soll das? Hast du nicht gesehen, dass Cera und ich gerade am Üben waren? Was fällt dir ein, dich einfach einzumischen? Ihre Augen glänzten kalt, sie hatte das Gefühl, sie spürte jede einzelne Faser ihres Körpers, das Blut rauschte in ihren Ohren. Sie hatte das Gefühl, dass niemand sie besiegen könnte.


Heilerbau - Fear
Ein wenig misstrauisch schaute Fear ihre Schülerin an. Sanft stupste sie Cia mit der Schnauze an. Das kann ich dir nicht glauben. Dachswunden sehen ganz anders aus, sie sind nicht so gerade und haben ausgefranste Ränder. Solche Wunden können nur von einem Wolf stammen... Ganz nah rückte Fear zu Cia und versuchte, in Cias Herz zu sehen, eine Fähigkeit, die Heilerin und Schülerin miteinander verband. Bisher hatte Fear Cia nichts davon erzählt, sie hatte auf den richtigen Moment warten wollen und deshalb diese Fähigkeit eigentlich noch nie genutzt, aber instinktiv spürte sie, dass es jetzt nötig war um Cia zu helfen. Auf Feas Gesicht lag ein hochkonzentrierter Ausdruck. Es dauerte nur einige Sekunden, dann war Fear wieder vollkommen in der Wirklichkeit angekommen. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Schnauze. Sie zog Cia in einen Teil weiter hinten im Heilerbau, damit auch niemand ihr Gespräch belauschen würde. Cia...ich weiß, dass nicht alles gut ist. Bitte sperr deine Gefühle nicht weg, versteck sie nicht. Fehler macht doch jeder mal. Es ist vergessen, Cia, vergeben und vergessen. Es ist niemals passiert. Du bist wieder da und wir können nochmal von vorne anfangen. Auch ich habe einige Fehler gemacht, die dich zu bestimmten Handlungen getrieben haben. Ich habe zu viel Zeit in der Vergangenheit verbracht und vergessen, dass die Gegenwart das ist was zählt. Cia. Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, du kannst Geschehenes nicht ändern, aber wenn du im Hier und Jetzt lebst, erfährst du die Wahrheit über das Glücklich sein. Bitte Cia. Ich weiß, dass du dir die Wunden selbst zugefügt hast. Ich weiß, dass bestimmte Wunden nur sehr schwer heilen und von manchen Wunden Narben übrig bleiben. Aber ich weiß, dass du es schaffen kannst, mit allem, was passiert ist, klarzukommen. Ich will dich nicht verlieren und ich will nicht, dass du deine Gefühle versteckst. Das ist nicht nötig. Du bist stark Cia, stark genug, um Gefühle zuzulassen. Bitte, meine Kleine. ich bin für dich da. Bitte gib dich nicht auf...es gibt zu viele, die dich lieben und brauchen... Zärtlich schleckte Fear ihrer Schülerin über das Fell. Ich hoffe, ich habe die richtigen Worte gefunden... Ich hoffe, dass sie es schafft. Aber ich weiß, dass ich alles dafür tun würde. Weil ich weiß, was es heißt zu fallen. Doch Cia wird es sicher hinkriegen, wieder aufzustehen. Sie erinnerte mich an die Geschichte von Timo... Und Timo hat es ja auch geschafft, wenn ich auch glaube, dass sie immer noch nicht alles verarbeitet hat. Aber Cia ist jünger und unglaublich willensstark und ich traue ihr das zu..meine Cia... Liebevoll betrachtete die Heilerin Cia.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   So Jan 23, 2011 7:23 am

Sen - Plateau
Sen war geschockt. Timo hatte ihn gewaltmäßig herunter gestoßen und er war nicht gerade sanft gefallen. Er starrte Timo an, der Schmerz saß ihm in den Knochen. Timo blickte als wäre er ein Monster. Normalerweise war Sen der Chef, aber jetzt war es Timo. Sen hatte Angst. Er war wie gelähmt und starrte ihr immernoch wie erstarrt in die Augen. Er rührte sich nicht. Er sprach nicht. Er spürte die pure Angst.
Plötzlich durchfuhr ihn ein Gedanke der ihm Angst, aber auch Kraft bereitete. Kampf. Seine Muskeln spannten sich und er baute sich vor Timo auf. Er war größer als sie, dadurch fühlte er sich noch mächtiger. Er hob den Kopf überlegen. Er bleckte die Zähne voller Wut und knurrte herrisch: Sie ist meine Schülerin. Meine. Du hattest mir nicht gesagt das du sie heute mal für dich haben wolltest. Außerdem habe ich euch beobachtet und das war sehr gut. Ich wollte als als Übung werten aber jetzt hast DU alles zerstört. Er sagte dies ruhig aber doch herrisch und wütend. Dann spannte er seine Muskeln, bereit zum Kampf.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   So Jan 23, 2011 10:16 am

Trainingsplateau - Timo
Als Timo Sen die Zähne blecken sah, musste sie trotz der wohl nicht sonderlich komischen Situation einfach lachen und ihre Wut wich der kühlen Gelassenheit, die sie sonst auch immer umgab. Es sah zu lustig aus, wie der Wolf krampfhaft versuchte, ihr Angst einzujagen. Timo äffte ihn nach. Sie ist meine Schülerin. Meine. Meine. Meine. Meine!! Verächtlich schnaubte sie. Cera gehört aber nicht dir allein, klar? Timo musste noch mehr lachen, als sie die Kampfposition des Kriegers bemerkte. Willst du etwa mit mir kämpfen? Ich habe doch deine Angst eben gespürt. Tseh. Und Außerdem...du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich mit dir wegen so etwas kämpfe? Mit dir? Tut mir leid, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade. Cera kann ich ja wenigstens etwas beibringen, wenn ich mit ihr kämpfe, aber dir ist wohl nicht mehr zu helfen, so wie du dich aufführst... Die Wölfin grinste Sen an, als ihr plötzlich ein Gedanke durch den Kopf schoss. Hast du etwa Angst, dass Cera lieber mit mir als mit dir trainiert? Spionierst du uns deswegen nach und folgst uns und mischst dich dann ein, damit du auch ja genug Aufmerksamkeit bekommst und beachtet wirst? Das ist erbärmlich, lass dir das gesagt sein. Und ich fände es sehr nett, wenn du dich ab jetzt nicht mehr einfach in das Training einmischst, das ich grade leite, egal mit wem ich trainiere. Danke schön. Süffisant und ironisch blitzten Timos Augen auf.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   So Jan 23, 2011 7:08 pm

Sen - Plateau
Er schnaubte verächtlich. Seine Muskeln entspannten sich als er sie hörte. Pff... Frag dich doch selbst. Du fühlst dich klein und hilflos. Das merkt man an deiner Haltung. Aber.... Er schwieg kurz und lächelte süffisant. Frag doch die Person im Spiegel. Auf die Treffen diese Eigenschaften sicher zu. Er dachte sich dabei nur: Der klügere gibt nach... Er zog eine Augenbraue belustigt hoch. Er klappte seine Flügel wieder ein und ging zu der gestürzten Cera, um sich ihr anzunehmen.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Mo Jan 24, 2011 7:06 am

Marrow - Trainingsplateau:

Nun gut...Manno, Fion! Sei nicht so, da könnt ich ja heulen... Wie macht der das bloß? Jetzt hab ich schon wieder ein schlechtes Gewissen...Mhm...Okay, mhm...das ist jetzt irgendwie schelcht. Ha, ich habs! Fion, wir können es ja so machen, dass ich deine Mentorin bleibe...Nur Kija wird dann beleidigt sein..das ist schlecht...Hast du eine Idee?
Hey, wart mal! Hörst du das? Das ist Sen! Los, nichts wie hin, da können wir die Leuts anschreien!!
Meinte sie und grinste spitzbübisch.

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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Mo Jan 24, 2011 7:18 am

Trainingsplateau - Fion
Fion grinste zurück und flüsterte Marrow etwas zu. Freudig hörte er, dass diese einverstanden war. So gefiel ihm das Training! Ich glaube, ich werde Sen gleich mal aus Übungsgründen angreifen...dagegen hat er ja sicher nichts... Hämisch und frech zugleich lächelte Fion und nickte seiner Mentorin nocheinmal zu. Dann rannte er so schnell er konnte zu Sen und schrie: ANGRIFF! NIEDER MIT DEM FEIND!! Mit einer ruckartigen Bewegung sprang er auf Sens Rücken und drückte den Wolf wieder auf den Boden. Süffisant säuselte er ins Ohr von Sen: Du hast doch nichts gegen ein bisschen Kämpfen zur Übung? Du darfst dich ja auch einfach überall einmischen..und Marrow hat es mir erlaubt! Überlegen lachte Fion Sen aus und fuhr ihm mit seinen Krallen ganz knapp vor den Augen vorbei. Das hat er wirklich verdient, dafür, wie er sich aufgeführt hat.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Mo Jan 24, 2011 7:29 am

Sen - Plateau
Sen fiebste fast auf als Fion mit einem Ruck auf ihm landete und ihm fast sein Auge ausstach. Er konnte es gerade4 so unterdrücken. Du kleiner Racker! Er sah Fion belustigt an. Dann setzte er sich mit einem unhervorsehbaren Ruck wieder auf und drehte sich, sodass Fion unsanft runterfiel. Er stand auf aber fuhr die Krallen nicht aus. Es war schließlich nur ein Übungskampf. Fion, Krallen einfahren beim Übungskampf!
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Do Jan 27, 2011 1:59 am

Marrow - Trainingsplateau:

Wow, echt guter Angriff, Fion! Aber bitte lass die Krallen beim Übungskampf eingefahren. Sie lachte. Wow, er ist ein wirklich guter Kämpfer! Respekt!, dachte sie und ein kleines stolzes Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht, dass allerdings gleich darauf verschwand, in der Hoffnung keiner hätte es gesehen. Dann trabte sie auf Sen und Timo zu. Was ist hier los? Warum seid ihr denn so ärgerlich?, fragte sie und schaute beide eindringlich an.

Cera - Trainingsplateau:


Cera stand leicht taumelnd auf. Wow...der Sturz war hart. Ich hätte die Flügel früher öffnen sollen. Sie wankte noch ein wenig, dann bemerkte sie Marrow, die Timo und Sen anstarrte. Hey! rief sie. Das ist nicht Timo's Schuld! Timo und ich haben trainiert und Sen hat mich einfach überrascht und irgendwie haben alle überreagiert! Mit ausnahme von mir, ich war klug genug hinzufallen. Sie verdrehte amüsiert die Augen und ging auf Marrow, Timo, Fion und Sen zu.

Cia - Heilerbau:

Es war ein Fehler. Cia schüttelte ihr Fell und trat einen Schritt zurück. Ich hätte nicht zurückommen dürfen. Jetzt machst du dir wieder Vorwürfe und spielst einen auf heile Welt. Meine Welt ist nicht mehr heil. Und deine schon gar nicht, das spüre ich. Wie kannst du von mir verlangen, ehrlich zu dir zu sein, obwohl du mir nicht alles erzählst? Ich hasse es neben dran zu stehen, zu sehen, wie du zerbrichst. Ich will das nicht. Sie schob alle Gefühle bis auf eins zurück und trat langsam wieder auf Fear zu. Bitte. hauchte sie. Bitte, ich will nicht dabei zusehen müssen, wie du zerbrichst. Schon zerbrochen bist. Wie du mit Problemen kämpfst. Wir müssen nicht einzeln kämpfen. Wir können gemeinsam kämpfen. Aber das geht nur, wenn wir ehrlich sind. Ja, ich habe mich selbst verletzt und ich sehe ein, dass das ein Fehler war. Ich werde es nicht vergessen, niemals. Aber es war ein Fehler. Und du hast keinen Fehler gemacht, Fear. Ich bin nur weg gerannt, weil ich dachte, dass es das Beste für dich wäre. Noch ein Fehler... Sie seufzte und leckte Fear über die Wange. Heeeyyyy. murmelte sie und kuschelte sich an Fear. Zu mir kannst du auch ehrlich sein. Wirklich.

Loci - Beim Felsen am See:

Der Geruch des Blutes versetzte ihm einen Adrenalinstoß. Es war bereits angetrocknet, doch es hin eine bestimmte Duftnote daran. Ich werde die Wölfin später drauf ansprechen. dachte Loci, spang in den See, nahm ein Maul voll Wasser und reinigte den Felsen von dem Blut. Dann ließ er sich darauf nieder und starrte sein Spiegelbild an.

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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Do Jan 27, 2011 9:22 am

Sen - Plateau
Sen zögerte. Ich habe sie beobachtet und wollte es als einen Übungskampf ansehen. Also bin ich auf Cera gesprungen und wollte sie gerade abschleppen, als Timo mich runterstieß. Er sagte sie hätte sie den Tag lang Cera gehabt, obwohl nichts ausgemacht war. Es ist schließlich meine Schülerin ich hatte sie nicht Timo gegeben! Sen schaute Timo böse an.
Er schnaubte verächtlich.

Kija - See
Sie landete neben Loci und schaute diesen erwartungsvoll an. Ein Hauch von Blut lag in der Luft, aber sie machte sich keine Gedanken um das. Sie öffnete den Mund aber schwieg dann trotzdem den Loci sah sehr gedankenverloren aus. Sie starrte ihn an, in der Erwartung er würde sie bemerken.

Nuss - Lager --> Wald
Nuss wurde es zu langweilig. sie streckte ihre Flügel und hob langsam ab. Ich brauch mal wieder frische Luft. So richtig frisch. Ich geh mal zu meinem Schlafplatz. Nuss flog in Richtung Wald. Sie flog unter den Bäumen lang und landete schließlich an ihrem Schlafplatz. Wie gewohnt ging sie zu ihrem Haufen wo imer ein oder zwei Tiere lagen. Sie aß eins bis sie schließlich durstig wurde. Sie ging hinüber zum Bach, nahm einen Schluck, und legte sich auf ihren Schlafstein. Das war mal mein Zuhause... Aber es wird es immer bleiben... Nuss ging auf eine Lichtung. Sie hob ab und flog wieder weg. Sie flog zum Wasserfall. Er war in der Nähe des Lagers aber es störte ihn nicht. Sie war noch nie dort entdeckt worden. Sie legte sich hin und kuschelte sich ein.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Fr Feb 18, 2011 5:25 am

(Out: Vergebt mit den späten Post, aber früher ging es wirklich nicht...sorry)
-

Fion - Trainingsplateau
Grinsend lies Fion von Sen ab und lief zu Marrow. Genau das hatte er jetzt gebraucht, endlich mal war etwas passiert, endlich mal hatte er kämpfen können. Das Blut rauschte ihm immernoch in den Ohren und sein Herzschlag beruhigte sich nur langsam, während er sich über das Lob von Marrow und die Überraschung Sens bei seinem Angriff freute. Aufgeregt blickte er zwischen Timo und Sen hin und her und war ganz gespannt zu erfahren, was der Grund des Streits zwischen den beiden gewesen war. Natürlich konnte er sich auch ein spöttisches Lachen nicht verkneifen, enthielt sich aber beim Gedanken an Marrow jedem weiteren Kommentar und wartete einfach nur ab, doch auf seinem Gesicht war der Hohn deutlich zu lesen.


Timo - Trainingsgelände
Wütend starrte Timo Sen an. So konnte man die Wahrheit natürlich auch verdrehen...Das ist wieder so typisch für ihn. Er biegt alles so hin, dass es für ihn passt. Er hat sich einfach eingemischt. Natürlich hat er mir Cera für den heutigen Tag gegeben, dass hat sie sogar selbst gesagt. Und nur, weil Marrow jetzt da ist, will er gut dastehen. Was ein Feigling! Dabei lief es mit Cera gerade so gut. Und Marrow wird jetzt bestimmt Sen glauben, weil sie ja eigentlich seine Schülerin ist! Was soll ich noch sagen, Sen wird doch so oder so gewinnen...es hat einfach keinen Sinn. Und es ist wohl mal wieder an der Zeit zu gehen. Zumindest für eine Weile... Timo sagte nichts. Sie schaute die anderen einfach nur an. Dann zuckte sie mit den Achseln, eine "mir ist es egal"- Geste. Tja, ich sage, er hat sich einfach in mein Training eingemischt. Aber es ist eure Sache, wem ihr glaubt. Ich werde also ab jetzt nie wieder mit Cera trainieren, damit du zufrieden bist, Sen. Aber mir ist es hier ehrlich gesagt zu blöd. Ich gehe. Und Sen, du hast es geschafft, dir eine Feindin zu machen. Unterschätze mich besser nicht. Irgendwann werde ich mich an dir rächen und meine Rache wird schrecklicher sein, als du dir es vorstellen kannst. Timo warf noch einen kurzen, abschätzenden Blick auf den Krieger, dann öffnete sie die Flügel, erhob sich in die Luft und flog davon, stur geradeaus, ohne sich umzuschauen, bis sie nur noch als kleiner Punkt zu erkennen war und schließlich verschwand. Ihr Ziel war der See, die sie schon vor langer Zeit zu ihrem Lieblingsplatz auserkoren hatte. Allerdings war dort, wie sie bald erkannte, gerade Loki. Sie seufzte, bedauerte es ein wenig, nicht allein sein zu können und landete stumm neben Loki. Gierig trank sie etwas von dem kristallklaren, eiskalten Wasser. Es betäubte ihre Sinne und die Erinnerung verschwamm ein wenig. Erleichtert lösten sich ihre angespannten Züge und die Muskeln lockerten sich.


Fear - Heilerbau
Mit größter Sorgfalt wählte Fear ihre nächsten Worte aus, voller Angst, sie könnte damit irgendetwas zerstören oder Cia verletzen. Ich weiß, dass meine Welt nicht heil ist und deine ebenso wenig. Aber es ist mein einziger Weg, mit allem klarzukommen und die letzten Jahre habe ich das sehr gut geschafft. Und ich kann nicht ehrlich zu dir sein, wenn du es nicht bist. Du versteckst alle deine Gefühle, das spüre ich. Wir müssen beide ehrlich sein. Und Fehler, Fehler passieren so viele. Aber Fehler vergeben, dass ist das Wichtige. Fehler verzeihen, denn nur dann ist man in der Lage, Fehler zu vergessen. Wir sollten die Fehler, die wir beide heute gemacht haben, einander vergeben und dann vergessen. Ich hätte es dir vielleicht von Anfang an erzählen sollen, aber wie hättest du dann irgendetwas von mir lernen können? Ich habe meine Mutter sterben lassen, weil ich als Heilerin nicht gut genug war. Ich habe das Heilerin sein danach gehasst, aber ich musste es ja weiter machen. Jetzt habe ich dich als Nachfolgerin und kann aufhören, sobald du alt genug bist. Ich bin nicht würdig, eine Heilerin zu sein, ich habe eine Katze sterben lassen. Deshalb ist auch der SternenClan wütend auf mich, seit diesem Tag habe ich keine Träume von ihm mehr empfangen, unser Clan war auf alle Gefahren unvorbereitet. Du wirst die Heilerin dieses Clans, schon sehr bald. Ich weiß zwar noch nicht, was dann aus mir wird, aber du wirst diesen Clan besser heilen können... Eine winzige Träne rannte Fears Wange entlang, sie war kaum zu sehen. Die Wölfin wandte sich ab, begann müde weiter die Kräuter zu sortieren. Ich werde bald mit den Anführern sprechen, damit du endlich Heilerin wirst. Marrow hat mich die ganze Zeit in meinem Amt gelassen, aber jetzt ist es Zeit. Sobald sie vom Training mit Fion zurückkehrt, werde ich mit ihr sprechen. Dann wird der SternenClan mir vielleicht endlich vergeben. Dann habe ich vielleicht alles wieder gutgemacht. Ein schwer zu deutender Ausdruck huschte über Fears Gesicht, irgendetwas zwischen Freude und Trauer, zwischen Liebe und Hass. Kurz darauf verschwanden die wilden, undefinierbaren Gefühle aus Fears Gesicht und wichen einer weisen Ruhe, die Ruhe von jemandem, der mit sich im Einklang ist, sich damit abgefunden hat, damit abgeschlossen hat. Ein trauriges Lächeln erhellte ihre Züge.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   So Feb 20, 2011 5:42 am

Sen Plateau
Unverständlich schüttelte er den Kopf. So starr konnte man ja wirklich nicht sein. Kopfschüttelnd lief er zur Klippe und ließ sich hinunter fallen, bevor er die Flügel entfaltete und den Wind nutzte um seinen Gedanken zu entkommen.

Kija See
Überrascht zuckte sie zurück als die anscheinend vor Wut kochende Timo vo ihr landete und einen Schluck des klaren Wassers des Sees nahm. Neugierig setzte sie sich neben Timo und beobachtete die Wölfin aufmerksam. Hey, wie geht's? Langsam wirds hier echt voll. Lächelnd schaute sie die Wölfin an.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Mi Feb 23, 2011 8:29 am

(out: @Timo: kein Problem, die Post ist echt lang, da hat sich das Warten gelohnt! Very Happy Very Happy)

Marrow - Trainingsplateau / auf der Suche nach Jale:

Marrow sah Sen enttäuscht an, enttäuscht darüber, dass er offensichtlich einen Hass gegen Timo hegte. Möglicherweise beruht der gegenseitige Hass der beiden ja auf einem Missverständnis...ich werde mich mit Jale darüber unterhalten müssen. Dann warf sie
noch einen zufriedenen Blick auf Fion und murmelte: Fion, geh schlafen. Du wirst deine Kraft morgen brauchen. Sie überlegte
kurz, dann berührte sie ihn mit der Schnautze auf dem Kopf, um zu zeigen, dass sie seinen Kampf respektierte und dieser gut gewesen
war, sie aber trotzdem noch über ihm stand. Marrow schaute noch kurz zu Sen und meinte: Auch du solltest dich jetzt ausruhen. Wir werden morgen weiter über dieses Thema sprechen. Zu Cera sagte sie: Geh schlafen, Cera. Du wirst morgen ebenso deine Kraft
brauchen wie Fion.
Sie zwinkerte Cera und Fion zu, dann öffnete sie ihre Flügel und schwang sich in die Luft um nach Jale zu suchen,
mit der sie dringend über Timo und Sen reden musste.

Cera - Trainingsplateau:


Verdutzt schaute Cera hinter Marrow her, dann warf sie Fion einen Blick zu und meinte: Lust auf eine Runde Mitternachtsfliegen? Sie lachte und versuchte locker zu sein, obwohl Fions Anwesenheit sie leicht nervös machte. Was ist bloß mit mir los? fragte sie sich und schaute Fion nicht direkt in die Augen, aus Angst, er könnte ihre Verlegenheit bemerken.

Cia - Heilerbau:

Lange schaute Cia Fear an, überwältigt von dem Geständnis. Sie wusste, dass es keinen Sinn machte, Fear zu widersprechen,
zumdindest jetzt nicht. Fear schien als wäre sie wieder ruhig und zufrieden. Ja...ich glaube das bin ich auch... Hey, ist gibt
ja tatsächlich sowas wie ein Happy End!
rief sie dann scherzhalber und kuschelte sich zu Fear. Gähnend fragte sie: Können wir
morgen weiter Kräuter ausuchen und du wei...rooonf
Mitten im Satz war Cia eingeschlafen und schnarchte leise, an Fear gekuschelt
vor sich hin.

Loci - Am See:

SAG MAL KANNST DU NICHT STILL SEIN, KIJA??? donnerte Loci los. Jetzt reicht es aber wirklich! Warum muss Kija ständig plappern?? Ich habe gerade so schön meditiert!! Der Blutgeruch hätte mich sonst wahnsinnig gemacht...Ups, ich bin ja wahnsinnig...
Auch egal...
Er lachte kurz über seine Gedanken, doch seine Wut war noch lange nicht verpufft. Er baute sich drohend vor Kija auf. WAS WILLST DU ÜBERHAUPT HIER??? brüllte er und schnaubte wütend, seine ausgefahrenen Krallen kratzen über den Fels und bleckte die Zähne, dann trat er ganz nah an sie heran und flüsterte ihr ins Ohr: Verschwinde solange du noch kannst, sonst... Er ließ die Drohung in der Luft verklingen, doch es war klar was sonst passieren würde. Seine Augen blitzten wütend.

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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Sa Feb 26, 2011 1:24 am

Fion - Trainingsplateau
Fion grinste. Mitternachtsfliegen? Gerne! Wir müssen nur aufpassen, dass Marrow uns nicht erwischt... Kaum waren diese Worte ausgesprochen, ärgerte er sich auch schon darüber. Verdammt, jetzt klinge ich sicher wie ein Feigling...und ich will doch, dass sie mich für mutig hält. Warum rede ich eigentlich immer, bevor ich nachdenke?! Er beobachtete Cera und erst jetzt fiel ihm auf, die schön sie war und wie anmutig. Rasch schaute er zur Seite und schüttelte den Kopf, um diesen Gedanken zu vertreiben. Einen Moment später hatte er sich wieder gefangen. Ich kenne auch einen tollen Ort, wo wir hinfliegen könnten... Er lächelte schelmisch und wartete auf Ceras Antwort.


Fear - Heilerbau
Fear lächelte. Sie lächelte niemanden bestimmten an, sie lächelte einfach aus sich heraus. Ganz sanft trug sie Cia zu ihrem Schlafplatz und schleckte ihr liebevoll über das Fell. Dann verließ sie den Bau und trat in die Nacht hinaus. Sie fühlte das Mondlicht auf ihrer Haut und starrte in den Himmel. Auf einmal machte das Lächeln einer verzweifelten Hilflosigkeit Platz und Fear wirkte plötzlich schwach und zerbrechlich. Oh SternenClan, ist es die richtige Entscheidung? Oh SternenClan, sag mir, was richtig ist und was falsch, sag mir, was ich tun soll? Gib mir ein Zeichen! Hilf mir! Sie jaulte, doch es kam keine Antwort, nur die Sterne funkelten. Fear fühlte sich auf einmal gefangen, gefangen in ihrer Vergangenheit, ihren Gefühlen, ihren Erinnerungen. Es war, als würde ihr die Luft zum Atmen abgeschnürt werden. Sie sank zu Boden und Tränen der Wut und der Trauer liefen über ihr Gesicht. Es war hoffnungslos. Sie wusste nicht mehr, was zu tun war. War Cia wirklich schon bereit, Heilerin eines ganzen Clans zu sein? Würde sie diese Aufgabe bewältigen können? Und was würde aus ihr selbst werden? Sie war niemals zum Leben als Kriegerin geschaffen gewesen, so friedlich, wie sie war. Aber jetzt schon eine Älteste? Das erschien Fear doch zu früh. Als sie den Blick wieder dem Mond zuwandte, entdeckte sie ganz weit entfernt, kaum zu sehen, einen unglaublich hell leuchtenden Stern, der vorher mit Sicherheit noch nicht da gewesen war. Er berührte irgendetwas in Fear, zog sie magisch an. Fear stand auf und flüsterte: Zeigst du mir die Antwort, oh Stern, werde ich bei dir endlich die Offenbarung der Wahrheit finden? Die Nacht ist noch jung, also habe ich genug Zeit, es herauszufinden. Und falls es nicht so ist...auf einen weiteren Fehler in meinem Leben kommt es gar nicht mehr an. Die Tränen versiegten, in die müden Glieder der Wölfin kehrte wieder etwas Kraft zurück, sie öffnete die Flügel, angetrieben von der Hoffnung, ihre Bestimmung bei diesem Stern zu finden, und rannte los. Der kühle Wind fuhr ihr durch das Fell und ließ sie einen Hauch des überwältigen Gefühls der Freiheit erahnen. Kurz vorm Ende des Lagers sprang Fear ab und begann zu schweben. Sanft flog sie durch die Nacht, auf der Suche nach sich selbst, auf einem Weg ins Ungewisse, auf der Spur eines Sternes.


Timo - am See
Timo lächelte Kija entschuldigend an. Sie hatte wirklich keine Ahnung, was in Loci gefahren war, aber wollte ihn gewiss nicht reizen. Dennoch rückte sie instinktiv näher zu Loci, um ihm einfach das Gefühl zu geben, dass sie für ihn da war. Leise murmelte sie: Wenn du möchtest, kann ich ebenfalls gehen. Also falls du lieber allein sein willst... Sie trank noch einmal das kalte Wasser, um seine Wirkung zu verstärken. Jeden Gedanken an Sen und Cera verdrängte sie. Es tat zu sehr weh. Auf einmal fragte sie sich, was eigentlich hinter Locis wütender, gefühlskalter Fassade steckte und warum er kaum jemanden wirklich mochte. Timo fragte sich, wie wohl Locis Vergangenheit aussah und wie er zu dem geworden war, was er war. Ich habe das Gefühl, wir sind uns irgendwie ähnlich...und dass ich ihn kenne, dabei weiß ich doch gar nichts von ihm. Nachdenklich betrachtete sie den Wolf.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Sa Feb 26, 2011 9:37 am

Sen - Luft --> Bau
Er hörte Marrow nicht mehr und liess sich einfach gleiten. Die Luft tat gut. Sie durchspülte sein Gehirn und reinigte es von üblen Gedanken die mit 'Timo' zu defienieren waren. Als er an diese Wölfin dachte durchfuhr ihn wieder diese eiskalte Wut. Zitternd vor Wut sackte er über dem LAger ab. Er trottete in den Bau und nahm die Polsterung mit nach draussen und baute sich ein enues Nest. Mit einem Blick der töten könnte, bedachte sie jeden der vorbeikam, bis auf Kija, seine ehemalige Schülerin. Aber diese schaute nicht vorbei.

Kija - See
Sie fuhr zusammen als Loci sie anherschte. Was hat er? Ich hwar doch nicht zu aufdringlich, oder? Oder war ich herrisch? Ich denke nicht.. Wimmernd rückte sie ab. Sie wusste nicht was in Loci gefahren war, wusste jedoch, das er sie wahrscheinlich umbringen würde wenn sie etwas falsches tat.
Timos entschuldigendes Nicken nahm sie zur Kenntnis, jedoch reagierte sie nicht darauf. Vielleicht mag er mich nicht? Oder bin ich zu dumm? Oder ungeschickt? Ich weiß es nicht... Er bräuchte mal jemanden der ihn beruhigt... Unwillkürlich musste sie an sich denken. Sie war verständnisvoll und normalerweise zu jedem nett und freundlich. Aber sie war verletzlich. Die falschen Worte, solche wie Loci sie gewählt hatte, zerstörten sie innerlich und machten aus ihr eine leere Hülle. Dies zu reparieren bedarf Arbeit. Sen hatte sie schon einmal geleistet, konnte jedoch nicht alles verartzten. Er würde gar nicht glücklich sein darüber, dass sie wieder in diesem willenlosen Zustand war. Nein... er hätte was bessseres verdient als mich, auch wenn ich ihn mag und ihn innerlich verartzten könnte. Hach... Ich gebs ja zu: Ich mag ihnund seine kalte Art. Sie beruhigt mich normalerweise, wenn er mich nicht anschreit so wie jetz... Sie wimmerte kläglich vor sich hin und starrte den rauschenden Wasserfall an. Nie beachtest du mich, Loci. Und du schreist mich an...Sie drehte das schmerzverzerrte Gesicht zu Loci und schaute ihm tief in die nichteinblickbaren Augen.
Man konnte seine Gefühle nie lesen, zumindest nicht wenn er bemerkte das man ihn beobachtete. Wenn er mit dem Mond sprach, konnte man seinen verbitterten Zorn sehen und, natürlich, diesen ungerheuren Schmerz und die Angst zurückgewiesen zu werden.
Sie schaute ihm weiter in die Augen und kämpfte gegen die Tränen, doch es nützte nichts. Sie rannen weiter und verrieten sie. Ihr Wesen, ihre Persönlichkeit. Ihren Schmerz und ihre Angst.
Die Tränen wurden mehr und sie war kurz vor dem zusammenbrechen.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   So Feb 27, 2011 12:12 am

Timo - Am See
Verwirrt blickte Timo zwischen Loci und Kija hin und her. Jetzt bin ich hier her geflogen, weil ich meine Ruhe und keinen Streit haben wollte, und nun...Naja, egal, ich sollte versuchen den beiden zu helfen. Kija sieht ganz schön fertig aus... Langsam lief Timo auf die Wölfin zu und schleckte ihr beruhigend über das Fell. Leise redete sie auf Kija ein: Hey, Kija, beruhig dich. Nimm es dir nicht so zu Herzen, was Loci gesagt hat, du kennst ihn doch. Er ist eben oft auch aufbrausend und meistens sind seine Gründe uns anderen nicht klar. Komm, hör auf zu weinen, er hat das bestimmt nicht böse gemeint. Aber ich glaube, er will nichts von dir, von überhaupt niemandem hier. Er ist doch ein Einzelgänger und wahrscheinlich hat er schlechte Erfahrungen in seiner Vergangenheit gemacht. Gib ihm etwas Zeit, ja? Irgendwann wird Loci sicher auftauen. Und sei nicht so traurig wegen ihm. Ich habe eine Idee...sei in nächster Zeit lieber nicht viel mit Loci zusammen. Es tut dir nur unnötig weh und ich will nicht, dass es dir schlecht geht. Kümmer dich um dich selbst Kija, sorg dafür, dass es dir selbst gut geht und das stabil, dann erst kümmer dich um andere. Komm, geh zurück ins Lager, Sen müsste dort sein. Er wird dich sicher besser trösten können als ich und ich weiß, du bedeutest ihm sehr viel und er liebt dich. Sie stupste Kija nocheinmal freundlich in die Seite. So leise, dass nur Kija es hören konnte, wisperte sie: Ich werde mit Loci reden. Vielleicht kann ich ein paar Antworten finden. Mich verletzen seine Worte nicht. Timo lächelte Kija an und deutete mit ihrer Flügelspitze auf den Weg Richtung Lager. Hmm...ich glaube, das letzte war gelogen. Ich denke, dass mich Locis Worte und Taten schon verletzen könnten... Aber nicht so schlimm wie Kija und vor allem kann ich verhindern, dass er es sieht. Nachdenklich schaute sie Loci an, in dessen Gesicht kein einziges Gefühl zu erkennen war.
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Fr März 04, 2011 7:55 am

Kija
Sie gab keine Antwort. Stattessen drehte sie den tränennassen Kopf weg. Sie ging ein paar Schritte. Nein Timo. Ich bin kein Fellbündel mehr. Ich bin innerlich kaputt... Sie flüsterte es, aber alle konnten es hören. Sogar der Wald schien zu lauschen. Ich kann nicht mehr... Sie tapste vorwärts und bemerkte die Klippe nicht. Sie stolperte weiter. Im Fall breitete sie die Flügel aus. Segelnd heulte sie weiter. Sie Flog zum Wasserfall, ihrem Lieblingsplatz. Als sie dort landete. entfuhr ihr ein tiefer Seufzer und sie brach zusammen.
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Marrow
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Fr März 04, 2011 8:38 am

Loci - Fels am See / Jungen finden

Loci schaute Kija hinter her. Was hat die denn für Probleme? Mein Gott, ich will doch nur meine Ruhe! Seine Augen blitzen. Was ist so falsch daran, in Ruhe gelassen werden zu wollen? Wenn die Wölfe ein Problem damit haben, sollten sie nicht in meine Nähe kommen. Er schnaubte. Dann schaute er zu Timo. Ich dreh noch ein paar Runden. Bye. Loci klappte die Flügel aus, wollte sich gerade abstoßen als er das heisere Wimmern eines kleinen Wolfsjunges hörte. Hörst du das auch, Timo? fragte er leicht widerwillig und hob witternd die Schnautze in den Wind.

Cera - Fion / Nachtrunde fliegen

Cera lächelte, seine überschwängliche Freude und ihr seltsames Gefühl im Bauch ließen gar nichts anderes zu. Grinsend sprang sie in die Luft. Wenn du mir den Ort zeigen willst, solltest du dich beeilen um noch vor mich zu kommen! Sie lachte laut und schoss schnell durch den Nachthimmel.

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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Do März 10, 2011 8:21 am

Fion - Nachtrunde fliegen
Fion grinste. Du kannst gerne vorfliegen, aber weißt du überhaupt, wo ich hin will? Jetzt bin ich doch mal gespannt, wohin sie denkt, dass ich fliegen will... Na, willst du dreimal raten? Scherzhaft stupste er Cera in die Seite und wurde bei der Berührung ihres weichen Felles rot. Schnell versuchte er das mit einem coolen Spruch gekonnt zu überspielen. Dafür dass es schon so spät ist, ist es noch ziemlich warm... Er flog neben Cera her und beobachtete sie heimlich aus den Augenwinkeln, aber achtete darauf, dass es ihr bloß nicht auffiel.


Timo - Am See / Jungen finden
Timo stellte die Ohren auf und hob die Schnauze. Ja, das klingt wie Wolfsjaulen. Vielleicht ist es jemand aus unserem Rudel, so hell, wie die Stimme ist, müsste es ein Junges sein. Dass die auch immer Ärger machen müssen, die Kleinen... naja, waren wir nicht alle mal so? Sie grinste, erwartete aber von Loci keine Antwort. Auf einmal verzog sie nachdenklich die Stirn. Riechst du das Blut auch? Ich glaube, wir sollten der Spur ganz schnell folgen... Ein ungutes, beängstigendes Gefühl beschlich sie und ohne auf Loci noch zu warten, lief sie los, mitten in den Wald hinein, die Nase gesenkt um der Fährte zu folgen.

Majus - irgendwo mitten im Wald
Majus tapste unbeholfen einige Schritte vorwärts, hielt dann jedoch an. Es machte einfach keinen Sinn, weiter blindlinks in diesem Wald rumzulaufen und sich dadurch nur noch mehr zu verirren. Anfangs hatte er es sich einfach vorgestellt, diesen anderen Wolfsclan zu finden, doch allmählich wurde ihm die Schwere und Verantwortung der Aufgabe bewusst. Normalerweise hätte er ruhig und gelassen einfach weitergesucht, aber diesmal war die Zeit zu knapp, sie mussten den Clan so schnell wie möglich erreichen, bevor es zu spät war.
Warum hat Vater nur uns auserwählt, warum müssen wir das tun? Es ist so gut wie eine unmögliche Aufgabe, einen Clan zu finden, von dem man nicht weiß, wo er sich befindet... Traurig blickte er zu seiner Schwester, die ein Stück hinter ihm stand. Von ihrem Kampf mit dem Dachs hatte sie eine Wunde an der Pfote, die unaufhörlich blutete. Hilflos kam Majus zu ihr und leckte ihr das Fell. Ich muss etwas tun, sonst können wir bald nicht mehr laufen oder Azhar verblutet mir hier noch...aber ich weiß nicht, welche Kräuter helfen und der Clan könnte noch Ewigkeiten entfernt sein. Ganz sanft schleckte er seiner stummen Schwester über die Brust, und murmelte ihr zu, dass er auf Jagd gehen würde. Er hatte sich schon immer so um seine Schwester gekümmert, dass war normal. Schon seit einigen Tagen hatten die beiden nichts mehr gegessen und waren ziemlich hungrig. Majus lief einige Meter in den Wald, aber nur soweit, dass er noch erfühlen konnte, wo Azhar sich befand. Er nahm den Duft eines Kaninchens wahr und versuchte zu lokalisieren, wo es sich befand. Dann fuhr er seine Krallen aus und sprang auf das Kaninchen zu, packte es und tötete es mit einem Schlag. Es roch unsagbar gut und ihm floss das Wasser im Mund zusammen. Er nahm das Kaninchen und trug es zu Azhar. Majus nickte ihr zu, was soviel bedeutete wie: iss du zuerst, ich werde später mir etwas fangen. Er hatte einfach keine Lust jetzt zu sprechen und die Stille zu stören. Auf einmal nahm er einen schwachen Wolfsgeruch wahr und sah sich wachsam um, entdeckte jedoch nichts und wartete mit angespannten Sinnen ab.


Zuletzt von Timo am Do März 10, 2011 9:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Do März 10, 2011 8:50 am

Marrow - bei Jale

Marrow landete neben Jale und stubste sie leicht mit der Schnautze an. Ich glaube, wir müssen eine Versammlung einberufen, es ist einiges geschehen...vorhin bin ich Timo und Sen begegnet, die beiden haben gestritten...Willst du die Versammlung einberufen? fragte sie leise und schaute Jale in die Augen.

Cera - irgendwo bei Fion^^

Cera zuckte leicht zusammen, als Fion sie berührte und wandte schnell den Kopf ab, um zu verbergen, dass sie rot wurde. Also, ich weiß nicht wo du hin willst, aber ich hätte da so eine Vermutung... Sie grinste ihn frech an, drehte ab und rief: Wie wäre es mit dem Wasserfall? Sie lachte. Das ist zumindest eine meiner Lieblingsstellen... Hoffnungsvoll schaute sie Fion an und konnte nicht verhindern, dass sie ihn genauer musterte. Er trug um seine linke Vorderpfoten ein schönes Holzarmband, in das eine Gravur eingraviert war. Cera hob den Kopf und schaute Fion ins Gesicht. Er hatte wunderschöne, bernsteinfarbene Augen die vor Übermut nur so funkelten und eine Narbe zog sich über seine Schnautze, doch statt das sie seine wilde Schönheit zerstörte, betonte sie nur seinen Eigensinn und seinen Mut. Er ist wirklich...wunderschön... Verträumt starrte Cera ihm in die Augen, bis ihr auffiel dass sie aussehen musste wie ein Warzenschwein das man hypnotisiert hatte, und wandte den Kopf wieder nach vorn. Es war nicht mehr weit bis zum Wasserfall.

Loci - irgendwo am See -> Jungen finden


Loci zögerte und Wut darüber, dass Timo einfach ohne auf ihn zu warten losgegangen war, staute sich in seinem Innern. Seine Krallen wetzten kurz über den Boden, dann riss er sich mühsam zusammen und eilte Timo hinter her, verdrängte den Gedanken an die Wut und starrte in die Dunkelheit, um die kleinste Bewegung wahrnehmen zu können. Bald hatte er Timo eingeholt.

Azhar - im Wald

Azhar schaute ihrem Bruder traurig nach und überlegte, ob sie ihm folgen sollte, doch ihre Pfote schmerzte so sehr, dass sie stattdessen
in das weiche Gras fiel, die Pfote vorsichtig hinlegte und mit Gras bedeckte, damit sie nicht mehr so stark blutete. Nach einer Weile nahm sie eine schwache Bewegung, irgendwo hinter den Bäumen wahr. Sie hob den Kopf. Was war das? verwirrt starrte sie auf den fernen Punkt, der sich bewegt hatte, doch nun rührte sich nichts mehr. Wahrscheinlich nur der Wind... Doch ein ungutes Gefühl beschlich Azhar und sie konnte einfach nicht anders als aufzustehen und, die blutende Pfote an die Brust gepresst, los zu humpeln. Majus? Majus, kannst du mich hören? Da ist irgendetwas, warte auf mich! Bitte... Azhar betete, dass der Gedankenstrahll Majus erreichte und schlug sanft und so leise sie konnte mit den Flügeln, so dass sie knapp über dem Boden schwebte. Dann folgte sie dem Geruch von Majus und hatte ihn bald gefunden, er lauerte mit wachen Sinnen und sie ließ sich vorsichtig neben ihn gleiten, dann schaute sie ihn unsicher an und fuhr mit der unverletzten Pfote über seine Pfote, ein Zeichen für die Frage: "Was war das?"

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Zuletzt von Marrow am So März 13, 2011 4:30 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Do März 10, 2011 9:16 am

(out: @Marrow: oh sorry xDDD *schon editiert hab* so zufrieden? =P
Ja, Majus ist blind, aber ich hatte geschrieben, dass er quasi mit den Pfoten und der Nase die Umgebung erfühlen und erahnen kann, aber halt nicht sonderlich gut, nur so einigermaßen^^ Dafür sind andere Sinne besonders gut ausgebildet^^)


Fion - irgendwo bei Cera in der Luft^^
Vor Aufregung kribbelten Fions Pfoten. Vielleicht kommt es nur mir so vor, aber ich habe das Gefühl, dass sie mich die ganze Zeit anschaut... Naja, wahrscheinlich ist das nur Einbildung.Oder? Er schüttelte den Kopf, wie um die Gedanken zu vertreiben, dann antwortete er Cera: Der Wasserfall? Er war zu verblüfft, um sein Erstaunen zu überspielen. Dann grinste er frech: Kannst du Gedankenlesen oder so? Genau da wollte ich hin! Nach einer kurzen Pause fügte er fast ein wenig verlegen hinzu: Es ist mein Lieblingsplatz....dort habe ich damals das Armband von meinem Vater bekommen. Einen Moment ist er ganz ernst, berührt sanft mit der anderen Pfote im Flug das Armband, dann entdeckt er den Wasserfall, der mittlerweile schon ganz nah ist. Er lächelt und ruft herausfordernd: Na, wer von uns ist zuerst dort? Ich wette mit dir, dass ich schneller bin! Und blitzschnell setzte er zum Landeanflug an und stürzte sich hinab in die Tiefe, während die Luft durch sein Fell strich und ihm ein Gefühl von Freiheit vermittelte.


Fear - Irgendwo im Nirgendwo
Fear flog weiter, immer weiter, verdrängte entschieden alle Gefühle wie Schwäche, Trauer oder Abschiedsschmerz. Vielleicht hätte sie Cia Bescheid sagen sollen, aber sie hattte so ruhig und gelöst geschlafen, sie hatte so befreit und glücklich ausgesehen, wie ein Engel, der zufällig auf die Erde gefallen ist. Und außerdem hätte Cia sicher versucht, Fear umzustimmen, Fear aufzuhalten, doch Fear wollte nicht überredet werden zu bleiben, sie hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass das, was sie gerade tat, das Richtige war. Sie wendete den Blick nicht von ihrem Stern ab, aus Angst, er könnte verschwinden und sie allein zurücklassen. Mittlerweile war sie so weit vom Lager entfernt, dass sie keine Ahnung hatte, wo sie überhaupt war. Aber es spielte für sie keine Rolle. Sie musste zu diesem Stern. Und irgendwie würde sie den Rückweg schon finden. Falls ich jemals wieder zurückgehe. Kaum war der Gedanke gedacht, erschrak Fear. Was sollte das bedeuten, wünschte sie sich unterbewusst etwa, nie mehr zurückzukehren, Cia, Marrow, Jale, ihren Bruder Fion und all die anderen nie mehr wiederzusehen? Es klingt verrückt, aber dann könnte ich wenigstens meine Vergangenheit hinter mir lassen, irgendwo neu anfangen, wo mich niemand kennt. Falls es für mich denn einen neuen Anfang, eine neue Chance gibt... Fear wurde langsamer, eine einzige Träne rinnte über ihre Wange, das gestattete sie sich, dann ging ein Ruck durch ihren Körper, sie wurde wieder schneller, ihre Pfoten bewegten sich, als würde sie nicht fliegen, sondern rennen. Rennen, um ihren Gedanken und Gefühlen zu entkommen, doch es war unmöglich und das wusste sie auch, doch mit der Naivität eines Kindes hielt sie an dieser Vorstellung, an diesem Traum fest. Schneller....Schneller...bis ich nicht mehr nachdenken kann... Fear beißt die Zähne zusammen, es sieht aus, als würde sie kämpfen. Ja, es ist ein Kampf. Ein Kampf gegen sie selbst. Doch sie wusste, dass sie ihn niemals gewinnen könnte. Dass es vergeblich ist. Und dennoch versucht sie es. Es ist wie, als würde eine Maus versuchen, gegen einen Löwen zu kämpfen, aber mit dem Mut der Verzweiflung versucht sie es, obwohl sie doch zum Scheitern verurteilt ist. Wütend auf sich selbst strengte Fear sich immer mehr an, versuchte, über sich hinauszusteigen. Wie heißt es doch so schön...Leben heißt zu lernen wie man fliegt, und um zu fliegen, muss man alles loslassen, was einen am Boden hält. Also lasse ich sie los...sie alle...Cia...meine süße kleine Cia, doch sie hat es ohne mich so viel leichter...den Clan..er wird in Cia eine bessere Heilerin ohne lange Vergangenheit finden...Marrow und Jale...ich habe die beiden sehr gerne, aber es ist für mich an der Zeit zu gehen. Viel zu lange schon habe ich die Welt beschmutzt, allein damit, dass ich existiere. Ich weiß nicht, ob der Stern mich in den Tod führen wird. Aber ich weiß, dass ich es riskieren würde, weil ich weiß, dass die Welt mich nicht braucht. Ich habe doch ihre Sprüche noch in den Ohren, nachdem das mit meiner Mutter passiert ist. Alles, was sie gesagt haben, all ihre Ignoranz, es war so gemein und brutal. Doch ich habe immer geschwiegen, ich habe es immer hingenommen und bin daran kaputt gegangen, ich bin zu kaputt, um wieder repariert zu werden. Es ist für mich schon zu spät...viel zu spät. Cia hat es versucht, doch sie ist noch zu schwach dazu, zu schwach und zu klein. Ich hätte es alleine schaffen müssen und ich habe versagt. Ich habe meine Mutter im Stich gelassen, indem ich sie nicht gerettet habe, darauf haben die anderen mich verlassen, ist ja ihr gutes Recht, doch es hat so wehgetan. Was wohl passiert wäre, wenn ich meine Mutter gerettet hätte? Was wäre ich dann heute? Vielleicht wäre aus mir eine glückliche Heilerin geworden, die viel Zeit mit ihrer Familie verbracht hätte? Doch ich habe das zerstört, mein ganzes Familienglück, und das von Fion dazu. Ich bin so unverantwortlich, ich bin so eine Idiotin..wie konnte ich zulassen, dass es so weit kommt...warum habe ich nichts getan? Warum habe ich nichts verhindert? Doch nun ist es so, wie es ist und ich kann mir die Vergangenheit zwar zurückwünschen, aber Geschehenes nicht ungeschehen machen. Ich muss entweder damit leben..oder sterben... Es tut mir so leid, Fion, mein Kleiner, Cia, meine Süße, ich bereue es so sehr, doch keine Schuldgefühle können ändern, was ich getan habe. Oder besser, was ich nicht getan habe. Bitte, bitte vergebt mir, vergebt mir alles. Doch jetzt muss ich tun, was ich fühle...und wenn ich rettungslos mich in eine Dummheit verrenne und in den sicheren Tod laufe...den größten Fehler in meinem Leben habe ich schon gemacht. Inzwischen war Fear sehr nah am Feuerberg, am Vulkan angekommen. Genau über dem Krater blieb sie in der Luft stehen und schaute eine Weile der Lava zu, wie sie sich wie Wasser hin und her bewegte, tödliches Wasser. Tränen rannten aus ihren Augen, sie konnte nichts dagegen machen und redete sich krampfhaft ein, dass es von den Vulkangasen kam. In der Lava sah sie das Gesicht ihrer Mutter, die ihr zuflüsterte... Du hast mich so enttäuscht. Du hast aufgegeben. Mich. Und dich selbst. Wütend schloss Fear die Augen, um die Tränen zu ersticken, doch es ging nicht. Sie bekam kaum Luft, hatte das Gefühl, von innen zu verbrennen. Mit einem Ruck schleuderte sie das silberne Armband, dass sie von ihrer Mutter bekommen hatte, in die Lava und schaute zu, wie es schmolz. Dann stieg sie senkrecht in den Himmel hinauf und suchte nach ihrem Stern. Doch er war verschwunden. Alle Kraft wich aus Fears Körper, auf einmal wirkte sie zerbrechlich und verletztlich wie ein Junges und eine Älteste zugleich. Sie fühlte sich leer, so leer, als wäre sie nichts.
Soll das hier mein Ziel sein? Dieser Vulkan? Soll ich hier enden und zu ewigem Feuer werden? Asche zu Asche, Staub zu Staub? Was soll ich hier tun? Wozu habt ihr mich hergeführt? Was ist meine Bestimmung hier? Wie Blitze durchzuckten diese Gedanken Fear und sie bekam keine Luft mehr. Panisch versuchte sie zu atmen, doch nur noch mehr der giftigen Vulkangase drangen in ihre Lunge. Sie japste, doch schon Sekunden später brach sie zusammen und fiel hart auf den Boden direkt neben dem Krater. Dort blieb sie regungslos liegen.


Timo - Die Jungen finden
Timo lächelte, als Loci stumm an ihrer Seite auftauchte. Wäre er nicht ganz so kalt und desinteressiert, würden ihm hier die Wölfinnen massenhaft zu Füßen liegen..Kija hat es ja schon erwischt. Vielleicht hätte ich mich doch eher um sie kümmern sollen...allerdings wird sie wohl nicht in Lebensgefahr sein...oder doch? Würde sie ihr Leben aufs Spiel setzen wegen einer unglücklichen Liebe? Ich hoffe doch mal nicht...sie ist stark, sie schafft das, und die Jungen, die hier irgendwo sein müssen, werden schwächer sein. Kija ist groß, sie muss auf sich alleine aufpassen können. Und jetzt sollte ich mich mehr auf die Geruchsspur konzentieren, bevor Loci noch merkt, dass ich mit meinen Gedanken woanders bin und daraus falsche Schlüsse zieht. Denn ich will mit Sicherheit nichts von ihm. Die Sache mit Julièn hat mir wirklich gereicht. Bei der Erinnerung fuhr sie kurz die Krallen aus und kniff die Augen zusammen, doch nur einen Moment später entspannte sie sich schon wieder. Sie lief immer weiter in den Wald hinein, es war ihr so ziemlich egal, es ging nur darum, den Grund des Blutgeruchs zu finden, zwei Wölfe wie sie und Loci, die noch dazu fliegen können, würden bestimmt wieder zurückfinden. Und Marrow und Jale würden sich schon denken, dass die beiden nicht grundlos fehlen würden. Immer schneller lief Timo und Loci folgte ihr, zumindest ging sie davon aus. Plötzlich stand sie auf einer Lichtung, wo zwei kleine Wolfsjunge standen. Fassungslos starrte Timo die beiden an, die bestimmt nicht aus ihrem Rudel waren und blickte zu Loci, um zu sehen, wie der reagieren würde. Sie hoffte, dass er sich zusammenreißen und freundlich, zumindest freundlicher als sonst sein würde und vielleicht als Erstes reden würde.


Majus - Lichtung im Wald
Majus hatte seine Schwester schon verstanden, ihre Gedanken waren bei ihm angekommen, nur war er gerade so konzentriert auf die immer näherkommenden Geräusche gewesen, dass er nicht geantwortet hatte. Nun standen zwei große, ausgewachsene Wölfe vor ihm, eine Wölfin und ein Wolf, um genau zu sein, die Wölfin mit überwiegend schwarzem Fell und grünbrauen, wachen, warmen Augen, der Wolf mit dunkelgrauen, leicht dunkelbläulichem Fell und eisblauen, schwarz gesprenkelten Augen, die Majus ein wenig Angst einjagten.
Ob die beiden wohl Gefährten sind? Und was wollen sie hier? Suchen sie uns? Sind sie vielleicht Mitglieder des anderen Rudels? Das würde ja heißen, wir haben unser Ziel endlich erreicht! Doch Majus war zu erschöpft, um sich richtig zu freuen, er teilte nur seiner Schwester kurz in Gedanken mit, wer da war und was er darüber dachte, dann stellte er sich mutig vor seiner Schwester und betrachtete die Wölfe. Wer seid ihr? Mit zitternder Stimme stellte Majus diese Frage. Er wusste nicht was er tun sollte, wenn es zum Kampf kommen würde, immerhin waren sie unerlaubt im Terretorium dieser Wölfe und der Wolf mit den eisigen Augen sah nicht so aus, als wäre mit ihm gut Kirschen essen. Majus wies seiner Schwester an, die Flügel anzuziehen, für den Fall, dass sie gleich flüchten müssten. Misstrauisch beobachtete er die Wölfe ihm gegenüber und obwohl er versuchte, tapfer und furchtlos zu wirken, konnte man seinem Gesicht doch ein bisschen seiner Sorge, seiner Angst und seiner Müdigkeit ansehen.
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Marrow
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Di März 22, 2011 9:39 am

Marrow - bei Jale:

Marrow legte den Kopf schief. Erde an Jale! grinste sie und schleckte der Wölfin über das Ohr. Willst du die Versammlung einberufen? Ich weiß, ich hab in letzter Zeit weniger auf dich geachtet und das tut mir - warte, diese Worte klingen zu, zu...gewöhnlich. Es tut mir Leid, ja. Aber...da ist noch mehr, ich weiß nur nicht wie ich es dir sagen soll... Sie schaute Jale traurig an, dann legte sie sanft eine Pfote über die von Jale. Es tut mir wirklich Leid. Ich weiß einfach nicht, wie ich dir sagen soll, dass es mir schrecklich Leid tut, wo doch Leid so ein kleines Wort ist, das man ständig benutzt...Sorry ebenso... Sie senkte den Kopf, dann schaute sie vorsichtig in Jale's Augen. Verzeihst du mir?

Cera - bei Fion/am Wasserfall:

Cera lachte und stürzte hinter Fion her, der Wind peitschte durch ihr Fell und Freude kribbelte durch ihren ganzen Körper. Sie wurde in ihrem Sturzflug immer schneller, dann klappte sie die Flügel kurz vor der Erde auf, aber statt einzusehen, dass Fion schneller gewesen war, sprang sie geradewegs auf ihn drauf. Hab dich! lachte sie ihm ins Ohr und nagelte ihn am Boden fest, in dem sie ihre Vorderpfoten sanft auf seine Flügel stellte und mit ihrem ganzen Gewicht auf ihm lastete.

Loci - bei Timo - die jungen finden:

Loci erstarrte. Wer sind die denn? Was wollen die hier?? Die sind auf UNSEREM Territiorium!!, waren seine ersten Gedanken, doch dann sah er die Müdigkeit in dem Gesicht von dem kleinen Wolf und die Art, wie der kleine Wolf sich schützend vor seine Schwester stellte, als könne er sie beschützen, berührte alte Wunden in Loci. Er zuckte zusammen und verdrängte hastig die Gedanken an die Vergangenheit, dann schaute er den Wolf an und meinte so ruhig er konnte: Ich bin Loci, aus dem SchattenRudel. Was ist mit euch? Warum seid ihr auf unserem Territorium? er fragte nicht gerade sanft, aber sein Blick war nicht mehr ganz so hart.

Azhar - bei Majus, Timo und Loci:

Azhar schob ihren Bruder sanft zur Seite und setzte sich neben ihn, dann vermittelte sie ihm das Bild der beiden Wölfe und den nun sanfteren Blick des großen Wolfs. Ich denke, sie werden uns nichts tun...bestimmt sind es sie, die wir suchen! Es gibt ja nicht viele andere Rudel...meinst du, sie bringen uns zu den Anführern des "SchattenRudels"? sie schickte den Gedankenstrahl zu ihm und legte einen Flügel um ihn, so das er sich unbemerkt an sie lehnen konnte.

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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Mi März 23, 2011 4:19 am

Fion - Am Wasserfall mit Cera
Fion keuchte unter Ceras Gewicht, doch sie war nicht so schwer, dass er es nicht locker hätte aushalten können. Tja, das ist dann wohl unentschieden! Obwohl ich als Erster den Boden berührt habe! Er grinste und sah ihr direkt in die Augen. Orange glühend. Leuchtend vor Lebensfreude. Wunderschön. Er rollte sich ab und stand auf. Seine Augen entdeckten in der Ferne eine Wölfin. Unterbewusst seufzte er. Eigentlich hatte er mit Cera allein sein wollen, doch diese Wölfin sah aus, als könnte sie etwas Ablenkung und Spaß gebrauchen. Ganz nah kam Fion zu Cera heran und flüsterte ihr zu: Du, die Wölfin da, sie sieht traurig aus, aber ich kann auf die Entfernung nicht erkennen, wer es ist. Lass uns zu ihr gehen... Er lächelte verschämt, weil das sonst wirklich nicht seine Art war, so auf andere zu achten. Aber irgendwas in ihm wollte die ganze Welt fröhlicher machen, nur weil er selbst gerade glücklich war. Gespannt wartete er ab, was Cera sagen würde.

Timo - mit Loci die Jungen finden
Überrascht schaute Timo Loci an, der tatsächlich etwas seiner sonstigen Härte aus der Stimme gekommen hatte. Auch hatte sie gedacht, kurz einen seltsamen, kaum zu deutenden Ausdruck auf seinem Gesicht erkennen zu können, aber es war nur sekundenlang so gewesen, dann war der übliche eiskalte, desinteressierte Ausdruck wieder da. Sie nickte den Jungen freundlich zu. Ich bin Timo. Wer seid ihr? Sie blickte die beiden lächelnd an.

Majus - bei Azhar, Loci und Timo
Danke für das Bild..dann war meine Vorstellung von vorhin ja gar nicht so schlecht. Ich denke schon, dass sie uns zu ihrem Anführer bringen könnten, ich bitte sie gleich mal darum. Aber der eine klang irgendwie böse...sieht er auch so aus? Die andere klang allerdings fand ich echt nett...ich antworte ihnen einfach mal. Majus beendete den gedanklichen Austausch mit seiner Schwester, leckte ihr kurz über das Ohr und sagte: Ich bin Majus, das ist meine Schwester Azhar, sie ist stumm. Wir suchen das Schattenrudel, naja, haben wir jetzt wohl gefunden. Könnt ihr uns bitte zu euren Anführern bringen? Wir haben wichtige Neuigkeiten und es eilt! Deswegen sind wir auf eurem Teretorrium. Könnt ihr uns jetzt zu eurem Lager führen? Majus' Blick war ernst und er schaute beiden in die Augen. So wirkte er viel älter, als er es eigentlich war.
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Marrow
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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   Mo Apr 11, 2011 5:48 am

Cera - Am Wasserfall mit Fion -> zu Kija
Gute Idee! Cera strahlte Fion an und sprang los zu Kija, die traurig wirkte.
Vorsichtig ließ Cera neben Kija nieder. Alles okay? fragte sie leise.

Loci - mit Timo Jungen finden

Okay...wie ihr meint. Aber ich sage euch eins, wenn ihr lügt lebet ihr nicht lange! knurrte Loci, packte Azhar im Nacken und zog sie von ihrem Bruder weg. Nimmst du Majus, Timo? murmelte Loci durch Azhar's Fell.


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BeitragThema: Re: Flying Wolves - Die Flucht   So Apr 24, 2011 10:22 am

Jale
Jale stand da, den Blick in die Ferne gerichtet, ein abwesendes Lächeln lag in ihrem Gesicht. Doch dann schwand ihr Lächeln und unendliche Trauer verdunkelte die Augen der jungen Wölfin. Sie sah alles wieder vor sich, was früher geschehen war. Die Bilder und Worte, die sich so tief in ihre Seele eingefressen hatten, ließen ihr Herz fast zerbrechen. Oh, es wäre bestimmt zerbrochen, wenn es nicht schon längst gebrochen gewesen wäre, wenn es nicht schon längst in tausend von Scherben zertrümmert wäre. Alle Kraft wich aus ihren Augen, und schließlich auch aus ihren Körper, sodass Jale sich kraftlos auf den Boden sinken lies. Es war so, als würde sie von ihrer Umgebung abgeschnitten sein,
sie nahm nicht wahr, wie der Wind ihr Fell zerzauste, wie Worte an sie gerichtet wurden, wie sie Sonne ihren Pelz erwärmte, so versunken war sie in dem dunklen Strudel von Erinnerungen, der sie gefangen hielt und zu ertränken drohte. Eine einzelne Träne löste sich aus den Augenwinkeln von Jale, dann schloss sie schmerzerfüllt die Augen, um sie kurz darauf wieder zu öffnen. Wie durch Watte drang eine Stimme zu Jale, sie verstand jedoch die Bedeutung der Worte nicht.
Nein, ich darf nicht nachgeben...ich darf den Kampf nicht verlieren...
Verzweifelt blinzelte sie einige Male, dann konnte sie endlich wieder klarer denken.
Marrow, hauchte Jale mit leicht verwirrter und brüchiger Stimme, als sie die Wölfin vor sich stehen sah, doch kurz darauf hatte sie sich wieder gefangen, der Schmerz aus ihren Augen verschwand wieder in die Tiefen ihrer Seele.
Ein leichtes Lächeln verzog Jales Gesicht, während sie fragte: Hattest du etwas gesagt, Marrow? Es tut mir leid, ich war grade etwas abwesend, in Gedanken versunken. Gibt es irgendetwas besonderes?
Jale´s Stimme klang warm und weich wie immer, und auch in ihren Augen konnte man nichts mehr von dem Zusammenbruch kurz zuvor sehen.


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Flying Wolves - Die Flucht
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